24h Duisburg – ein (Erfahrungs-)Bericht von Roger Meihost

August 15, 2010 by Redaktion  
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Irgendwann im Frühjahr klingelt mein Telefon: „ Hallo Ralf hier, kannst Du im August bei den 24h von Duisburg bei uns im Team mitfahren, mir ist einer ausgefallen?“ Ich habe mir Bedenkzeit erbeten und mit meiner Frau gesprochen, denn dann bin ich wieder ein komplettes Wochenende weg. Nachdem Steffi zu mir sagte, dass ich das doch machen solle, sagte ich dann Ralf zu. Solch ein Event wollte ich eigentlich gar nicht besuchen, irgendwie wurde dafür noch nie mein Interesse geweckt.
Am Vorabend bin ich schon angereist und bin auch gleich mal ins Teamcamp. Nach dem ersten Plausch und einer leckeren Bratwurst und dem Check meiner Liege in meinem zugeordneten Zelt, bin ich erst mal in mein Hotel. Ich wollte zumindest noch eine Nacht gut schlafen. In einem Massenlager herrschen doch andere Bedingungen und ich habe Probleme mit unruhigen Umgebungen.
Morgens dann ab ins Teamcamp, hier wartet schon ein „fast“ leckerer Kaffee (man war der stark) und Frühstück auf mich. Auch meine Teamkameraden trafen langsam ein und das Equipment wurde ausgepackt und gerichtet. Die interne Teambesprechung folgte. Erster Plan, wir fahren bis zur Dunkelheit jeder eine Runde im Rotationsprinzip, in der Nacht immer 2 Runden und wenn es hell wird, wird wieder auf eine Runde umgestiegen. Die Strecke war für mich unbekannt und es wurden auch noch neue Streckenteile eingebaut, deshalb drehten wir noch eine lockere Trainingsrunde über den Parcours. Jetzt ging es dann schon zur offiziellen Teambesprechung mit Stefan Salscheider, daraufhin folgte der Start, der von Andreas übernommen wurde.
Ich wusste nicht, was bei solch einem Rennen auf mich zukommen würde. Ich fahre ja immer nur als Einzelstarter und unterbreche auch nicht mein Rennen, sondern fahre immer das ganze in einem Rutsch durch. Ok, ca. 20 min fahren und dann wieder Pause von ca. 2h. Eigentlich kein großes Ding, aber von 0 auf 100 und das Beste geben in seiner Runde ist schon eine andere extreme Belastung. Und da war sie auch schon meine erste Runde. Im Sprint kam Christopher Füßlings auf mich zu, denn in der Wechselzone darf nicht gefahren werden und übergab mir das Staffelband. Vollgas ging es los, Puls am Anschlag nach 300m Strecke der erste Anstieg. Puls bei 105% und die Atmung reichte gerade noch aus um den Körper mit wichtigem Sauerstoff zu versorgen. Endlich ging es dann zur Treppe, aber was ist das?? Ein riesiger Stau davor. Ich brauchte knappe zwei Minuten, bis ich wieder auf dem Rad saß. Und wieder mit Vollgas die Runde weiterfahren konnte. Ob es flach war, Uphill, oder Downhill, immer war ich nur am Überholen. Wenn man Vollgas fahren kann prügelt man gerade so an allen anderen vorbei. Leider fährt man in kniffeligen Passagen immer wieder langsameren Bikern auf und muss seinen Rhythmus verlassen, bis man wieder überholen kann. Das kostet Kraft und Zeit. Die Zeit verflog und schon war ich an der steilsten Steigung der Strecke, dem Monte Schlacke. Wenn man hier noch richtig Dampf hat, kann man noch richtig Zeit gutmachen. So geschehen in die steilste Abfahrt direkt wieder in die Wechselzone. Auch ich übergab Füßlings das Staffelband und Stefan ging auf die Strecke. In der nächsten Minute musste ich mich erst mal erholen um wieder normal Luft zu bekommen. Meine Arbeit war für die nächsten zwei Stunden getan und ich kehrte ins Camp zurück. Hier angekommen sagte ich Martin bescheid, dass er sich auf den Weg in die Wechselzone machen solle. In diesen 24h wollte ich mich nicht von irgendwelchen Gels ernähren, sondern Festnahrung war angesagt. Dank des MTBvD Teamcamps gab es dort leckere Paella, Bratwurst, Kuchen, Wurst und Käsebrötchen, also alles was Biker braucht. Mit einem kleinen Teller Paella im Bauch und einem durstlöschenden Erdinger alkoholfrei war mein Körper bereit für die nächste Runde. Aufgrund der Staus in meiner ersten Runde war die erste Runde von der Zeit her gesehen die schlechteste, obwohl ich mich in dieser Runde am meisten ausgelastet habe. So zogen wir alle ab jetzt recht konstant unsere Runden, wobei wohl die dritte Runde bei jedem die Beste war. Zwischenzeitlich haben wir aus Interesse mal online unser Ergebnis in Kommunikationszentrale bei Dirk abgerufen. Was war da los?? Wir an Platz 10?? Die Motivation stieg bei jedem Teammitglied. Ab 20.30 Uhr war Lichtpflicht angesagt und ab 21.30 brauchte man es dann auch wirklich. Jetzt folgte der Teil, der mir im Vorfeld die meisten Bedenken bereitete. Wenn ich mal mit Licht fahre, dann relativ entspannt ohne hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Jetzt mit Licht und Vollgas, wie sollte das enden?? Es hat alles Bestens geklappt. Die Taktik wurde zudem noch mal geändert. Wir entschlossen uns die Einerrunden bis 0 Uhr weiter durchzufahren. Die Nacht ist wirklich ein besonderes Erlebnis. Wenn man an einer Erhöhung ankommt und in die Tiefe blicken kann, wo sich nur Lichter bewegen… echt cool… viele kleine Glühwürmchen. Ab jetzt stellten wir auf die 2er Runden um. Alle dachten, dass wir in der Nacht drastisch langsamer unterwegs wären, aufgrund der länger durchzuhaltenden Streckenlänge und weil man mit Licht wohl doch vorsichtiger fährt. Aber nicht der Sauerlandexpress, der macht weiter Dampf in der Nacht, es geht ja schließlich um die Top 10. In der Nacht setzte auch immer wieder Regen ein, mal nur leichter Regen und zweimal regnete er doch stärker. Die Strecke wurde dadurch aber unheimlich griffig und deshalb empfanden die Biker das ganze nicht so schlimm. Als ich wieder so gegen sieben auf die Strecke durfte, war die Strecke nicht mehr gar so nass und trocknete immer weiter ab. Wir haben uns einen 3-Kampf mit anderen Teams um den 9. Platz geliefert und wollten unsere Taktik zum Schluss hin ändern, aber dazu sollte es dann doch nicht kommen, denn um ca. 8 Uhr setzte erst starker Regen und dann Gewitter ein. Zuerst wurde das Rennen unterbrochen, dann weiter die Entscheidung verschoben, wie weiter verfahren werden sollte und um 10.30 Uhr wurde dann das Rennen aus Sicherheitsgründen abgebrochen, was auch richtig war. Eigentlich schade, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir 15 sec. Rückstand, die wir bestimmt wett gemacht hätten.

Es war für mich ein super Erlebnis, das mich zu einem Widerholungstäter gemacht hat.

Zufriedenheit mit dem Ergebnis:
Sehr gute Rundenzeiten, viel Spaß gehabt mit meiner Truppe

RG-Pfalz beim Ultra Bike in Kirchzarten

Juni 22, 2010 by admin  
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Fahrer: Fabian Ferrano, Wolfgang Block, Rainer Acker, Steffen Faulhaber, Elio Di Leo, Roger Meihost

Basics
Datum: 20. Juni 2010
Ort: Kirchzarten
Disziplin: Marathon
Rennname: Black Forest ULTRA Bike Marathon

Strecke
Kilometer: 77 km (81,5 real)
Höhenmeter: 2000 hm (2150 real)
Runden: 1
Zeit: 4:45:27
Streckenverlauf: Wald- und Forstwege, 2 Singletrails

Persönlich
Platzierung: 8. der Mannschaftswertung

Rennverlauf: Das erste mal sind wir solch ein Rennen in der Mannschaftswertung gefahren und natürlich fehlte die Abstimmung. Das Wetter war gerade noch ertragbar. Dunkelgrauer Himmel am Start 8° C und am Berg noch 4° C. In den Abfahrten wurde es richtig kalt. Am Anfang ging es gemächlich los. Die ersten 800 hm am Stück mussten erst einmal bewältigt werden. Zu Viert waren wir dann auch am ersten Berg zusammen und schossen herunter zur ersten Verpflegung bei km 30. Dort fuhren Fabian und Steffen gleich langsam weiter, Elio traf dann kurz danach ein. Rainer und Elio entleerten mal die Blase und fuhren auch gleich weiter. Ich habe dann auf Wolfgang gewartet und ihn wieder an Rainer und Elio herangeführt, dass er nicht alleine weiter fahren musste. Am Titisee trennte ich mich wieder von dieser Gruppe und fuhr zu Steffen und Fabi auf. Mit angezogener Handbremse fuhren wir dann den nächsten Berg hinauf, da uns ein Mann fehlte für die Teamwertung. Man wird als Team gewertet, wenn man zu viert innerhalb von 30 sec. über die Ziellinie fährt. Vor der nächsten Abfahrt warteten Fabi und ich auf Steffen und erblickten an seinem Hinterrad plötzlich Rainer. Jetzt waren wir wieder zu viert und alles war perfekt für die Teamwertung. Wir beschlossen auch so weiter zu fahren, da keiner alleine war. So fuhren wir die Berge hinauf und sammelten uns vor jeder Abfahrt, dass die Lücken nicht zu groß wurden. Nach gut 4:45 min sind wir als Achtes Team über die Ziellinie gerollt, in Anbetracht dessen war da alles vor uns ankam war das nicht schlecht.

http://services.datasport.com/2010/m…ck/RANG203.HTM

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Super für das erste mal als Team und der Spaß stand ja im Vordergrund.

Fazit Rennen: Was soll man zu Kirchzarten mit 5000 Startern sagen?? Schon immer super Orga, Super Startergeschenk, Super Expo, Super Event einfach alles Super
Sonstiges
Fotos: Werden nachgereicht, haben einige Fotos selbst gemacht und ein Fotoservice war ja auch vor Ort, werde bei Gelegenheit ein Album anlegen.

Platz 39 für Roger Meihost beim WOMC Offenburg

Mai 18, 2010 by admin  
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Sichtlich unzufrieden ist Roger Meihost über seine Platzierung beim WOMC Offenbach.
In der Senioren 2 Wertung belegte er den 39. Platz mit einer Zeit von 3:19:27h

Der Reihe nach:
“Vorgeschichte:
Gestern stieg ich schon mit Kopfweh auf, nachdem ich mir dann Aspirin spendiert habe, gings so halbwegs, aber irgendwie wollte mein Körper keine Flüssigkeit aufnehemen. Am Nachmittag bin ich dann mit dem Rad los um Vorbelastung zu fahren. Das klappte auch ganz gut. 15 min. bevor ich dann zu Hause ankommen sollte, passierte das Malör. Irgendwie hang auf einmal mein Schaltwerk leblos an der Ketter herunter, angehalten und gleich auf den ersten Blick erkannte ich, dass das Schaltauge gebrochen war. Super, das Rad dann nach Hause geschoben. Was nu?? Schaltauge habe ich keins obwohl schon länger bestellt, einen kompletten Rahmen eines anderen Herstellers habe ich noch im Keller, Rad umbauen, nein… ich habe ja noch das Fully, das ich mir im Winter aufgebaut habe, aber das ist noch keinen Meter im Wald gefahren worden und trainiert habe ich darauf auch noch nicht. Setup ist noch nicht gemacht und zudem habe ich dort eine 2-fach Kurbel mit einem 29ger kleinen Kettenblatt montiert. Es muss eben irgendwie gehen, sagte ich mir, trotz der starken Steigungen.”

So ging es dann nach Offenbach zum Rennen, dessen Verlauf Roger wie folgt schildert:

Foto: Archiv

Foto: Archiv

“Wenig motiviert stand ich am Start im ersten Block. Trotz des mentalen Problems fühlte sich mein Körper doch gut an. Dieses mal wollte ich nicht gleich mit Vollgas starten, da mein Bike ja nicht die besten Übersetzungsverhältnisse hat und ich mir nicht gleich die ersten Körner ziehen wollte. Also ging ich es nicht so hart an, aber ein Blick auf den Pulsmesser zeigte mir, dass das zu langsam ist. Auch die größere Anstrengung bewegte meinen Puls nicht richtig in Höhe. War das mein gestriger schlechter Tag, oder doch mein Kopf?? So merkte ich, dass heute nicht viel laufen würde, trotzdem versuchte ich alles. Am Anfang kämpfte ich damit, dass ich mich an Rad gewöhne, dann kam die schwierigste Passage der Strecke. Nasser lehmiger Boden wirkte wie Klebstoff und ließ uns nicht rollen. Ich dachte immer nur, nicht so hart fahren, Du hast nicht so viele Gänge!! Die Strecke besteht meist aus breiten Wegen mit ordentlichen Prozenten, auch die Abfahrten sind nicht so schwierig, eigentlich kommt mir das entgegen. In den Abfahrten hatte ich immer richtig Spass und überholte immer meine Kontrahenten. In den Auffahrten kamen diese mir immer näher, aber im letzten Drittel lief es dann besser und ich konnte die Gegner abschütteln und noch andere einfangen.
So 1,5 bis 2 kg an Mehrgewicht merkt man doch unheimlich, zudem ist Offenburg meiner Meinung nach absolut eine Hardtailstrecke. In den Anstiegen braucht man schon ein super steifes Heck. Überrascht bin ich aber doch, dass man trotzdem mit einem schlechteren Übersetzungsverhältnis durch dieses Rennen kommt.
Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem Ergebnis, aber so ist das eben. Mal ist man gut und wird durch Defekte gebremst. Dann hat man einen schlechten Tag und man fährt mit Ersatzmaterial und kommt ohne Defekte durch. Mein Puls war immer um 10-15 Schläge zu nieder, das muss besser werden.
Vielleicht klappt es ja das nächste mal mit einem akzeptablen Ergebnis. “

MTBvD/POISON A-TeamBikes ausgeliefert

Dezember 1, 2009 by admin  
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roger_mit_bike1Die ersten A-TeamBikes aus dem Co-Sponsoring von MTBvD und POISON sind an die Fahrer ausgeliefert worden.
Das Bike mit der Seriennummer 01-50/2010 CC wurde im Rahmen des Regionaltreffen in der Vulkaneifel an Roger Meihost übergeben.

Weitere Fahrer/innen haben in den letzten Tagen ihr Bike bereits bekommen.
Im Forum des MTBvD kann man in einem Thema nachlesen wie die Reaktionen zum Bike sind.
Hier der Link zum Thema: http://mtbvd-forum.de/showthread.php?t=1442

Weitere Bilder des Bikes mit der Nummer 01-50/2010 CC sind in diesem Album zu finden: http://mtbvd-forum.de/album.php?albumid=244

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Schmerz und Pech für Roger Meihost

September 1, 2009 by admin  
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Roger startete beim Rheingauer Red Pulse Mountainbike Marathon und ihm blieb nichts erspart.
Trotz anhaltender Rückenschmerzen macht er sich auf, die Runde mit 70 km und 1.800 Höhenmeter in Angriff zu nehmen.
Dabei machte es ihm die Strecke selbst auch nicht einfacher, denn mit Single Trails, Schotterpisten, Waldwege, kurze und lange Anstiege war alles dabei.
Zudem ereilte ihn noch der Defektteufel in Form eines Platten. Das kostete ihm zusätzliche Plätze in der Wertung.
Trotz aller Widrigkeiten erreichte er den 27. Platz seiner Altersklasse.

Hier noch sein Rennbericht:
Morgens bin ich schon mit fürchterlichen Rückenschmerzen aufgestanden. Socken anziehen oder Schuhe schnüren ging gar nicht. Trotzdem bin ich in das 80 km entfernte Rüdesheim gereist.
Gestartet wurde in 100er-Blöcken, was sehr angenehm war. Leider hatte ich immer noch starke Schmerzen, die einfach nicht besser wurden. Vom Start kam ich ganz gut weg und fand eine Gruppe. Zuerst war die Strecke sehr nervös gestaltet. Immer wieder kurze Anstiege und Abfahrten. Nach einer Zeit wechselte dies aber zu langen Anstiegen, die sofort weh taten, da die ersten Kilometer sehr schnell gefahren wurden. Trotzdem fand ich gut in den Rhythmus. Auf einer langen Abfahrt in der Mitte des Rennens dann das Malör. Platten, Gruppe verloren, immer noch Schmerzen, Resignation. Gemütlich habe ich dann Schlauch gewechselt und stieg wieder auf das Rad. Die Verfolgung habe ich nicht mit aller Konsequenz aufgenommen, trotzdem sammelte ich noch einige Fahrer ein. Leider habe ich auf den restlichen 35km keine Gruppe mehr gefunden und musste mein eigenes Rennen fahren. Letztendlich ein 27 Platz in meiner AK. Die Strecke war auch unspektakulär, also genau richtig für mich.
Übrigens krachte es gestern einmal richtig in meinem Rücken und ich konnte nich auf einmal wieder richtig bewegen.

Pressemeldung: MTBvD und POISON-BIKES stellen neues A-TeamBike für 2010 vor

August 25, 2009 by admin  
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PRESSEMELDUNG

MTBvD und POISON-BIKES stellen neues A-TeamBike für 2010 vor
Mayen / Overath, 25. August 2009 – Der Mountainbike Verband Deutschland e.V. (kurz MTBvD) und POISON-BIKES stellen das neues A-TeamBike für 2010 vor. Das A-Team wird in der Phase 1 ab Herbst 2009 um 50 CC-Teamplätze aufgestockt. Interessierte FahrerInnen können sich ab September 2009 bewerben.

Nachdem POISON-BIKES im laufenden Geschäftsjahr durch die Zusammenarbeit mit dem MTBvD (Projekt POISON ON TOUR) eine Verdopplung der Bestellzahlen gegenüber dem Vorjahr erreicht hat, will man nun gemeinsam verstärkt den Mountainbikerennsport unterstützen.

Im Frühsommer 2009 setzten sich Martin Nettersheim, Vorstand des MTBvD und MTBvD Racing, und Roger Meihost, Koordinator für Co-Sponsoring im MTBvD Racing, zusammen und entwickelt ein völlig neues Co-Sponsoring-Konzept „Ready for Race“, welches auf dem erfolgreichen Konzept des A- und B-Teams des MTBvD Racing basiert. Das „Ready for Race“- Konzept umfasst vier Ausstattungsphasen und stellt 200 geförderte A-Teamplätze bis Frühjahr 2010 zur Verfügung. Im Herbst 2009 wird nun mit der Phase 1 – Schaffung von 50 A-Teamplätzen im Bereich CC – gestartet. Nach den Vorgaben von Roger Meihost wurde von POISON-Bike für den CC-Bereich ein leichtes Carbon-Hardtail aufgebaut.
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Ziel war es, ein leichtes, wettkampftaugliches CC-Bike zu einem absoluten TOP-Preis anbieten zu können. Basieren auf dem neuen Carbonrahmen Mescalin Light von POISON-BIKES (1.050 g, mit Aramidgewebe für besseren Stein- und Kettenschlagschutz) wird alles verbaut, was leicht und gut ist. Angefangen von der fast kompletten SRAM X0 Gruppe, über MAGURA Durin SL und MAGURA Marta SL zu Syntace Carbon-Lenker, -Vorbau und -Sattelstütze runden die Laufräder von POISON-Bikes (Nabe: Novatec Light, Felge: FRM 333, Speichen: DT Swiss Revolution, Set 1.360 g) das neue A-TeamBike für die Saison 2010 ab. Je nach gewählter Bereifung wiegt das neue A-TeamBike deutlich unter 9 kg.

preview1Die auf 50 Stück limitierte und gekennzeichnete CC-Serie des neues A-TeamBikes 2010 wird im Rahmen eines Co-Sponsorings für 1.999,00 € von POISON-BIKES an die zukünftigen A-TeamfahrerInnen abgegeben. Zu dem fortlaufend nummerierten A-TeamBike (ATeam XX/50-2010) werden die jetzigen Sponsoren und Partner des MTBvD umfangreiche und zum Teil sehr hochwertige aber kostenfreie Zugaben dazulegen. Der konkrete Umfang der Zugaben wird bis Ende September 2009 bekannt gegeben werden.

Martin Nettersheim: „Bis Ende September 2009 werden wir die letzten Vorbereitungen treffen und dann das neue A-Team-Konzept mit seinen Hintergründen, Daten und Fakten sowie den namhaften Sponsoren und ihren Zugaben vorstellen. Ab September besteht dann die Möglichkeit, sich per Online auf der MTBvD Racing Website zu bewerben. Die Kriterien werden
vorher bekannt gegeben und eine Jury wird ab Ende Oktober beginnen, die TeamfahrerInnen zu benennen. Unter dem Motto ‚Ready for Race’ wird das neue POISON-MTBvD Racing Team in die Saison 2010 starten.“

Stefan Rosengarten, Vorstand des MTBvD Racing: „Unser erfolgreiches A-Team-Konzept hat neue Impulse in der Raceszene gesetzt. In 2008 haben wir den Schwerpunkt auf Förderung von Kinder- und Jugendlichen gesetzt. So konnten über 30 Einzelsiege und 4 Gesamtcupwertungen eingefahren werden. Diese Saison wurde von uns das A-Team um den Bereich Handicap erweitert. Die Rennerfolge und das Engagement von unserem Handicap- Racer und Abteilungsleiter Ralf Haupt bestätigen die richtige Entscheidung. Doch waren wir bisher durch finanzielle Gründe im weiteren Ausbau des A-Teams beschränkt. Aber durch Roger Meihost neues Co-Sponsoring-Konzept und die großartige Unterstützung durch POISON-BIKES bauen bis Führjahr 2010 der MTBvD zusammen mit POISON-BIKES ein 200 köpfiges Rennteam auf. Unterstützt werden dabei die Disziplinen CC und Marathon, Dirt, 4X, DH und Road.“

preview2Hans Werner Theisen, Geschäftsführer von POISON-BIKES: „Wir sind dem Rennsport schon seit Jahren verbunden und unterstützen vor Ort den POISON-BIKE-Cup. Bei der positiven Firmenentwicklung wurde uns schnell klar, dass wir uns nun aktiv in den Rennsport einbringen wollen. Denn wir entwickeln immer mehr für den Rennsport, ob es sich um Optimierungen oder komplette Neuentwürfe handelt. Gerade unser neuer Carbon-Hardtail- Rahmen Mescalin light mit 1.050g bietet sich für die Ausstattung des 50 köpfigen CC-Teams an. Für den rauen Wettkampfeinsatz haben wir die Unterseite des Unterrohrs und die Kettenstreben mit Aramidgewebeeinsätzen verstärkt, um so einen besseren Schutz vor Stein- und Kettenschlägen zu bieten.“

Weitere Informationen:
www.poison-bikes.de, www.mtbvd.de, www.mtbvd-racing.de, www.poison-on-tour.de

Die Pressemitteilung als PDF Download: pressemeldung-2009-08-25-mtbvd-stellt-neues-a-teambike-vor

Kurzstreckenpremiere für Roger Meihost beim Sigma-Sport Marathon, Neustadt/Wstr.

August 10, 2009 by admin  
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Roger Meihost (Archivbild)

Roger Meihost (Archivbild)

Mit einem sehr guten 14. Platz gab Roger Meihost beim Sigma-Sport-Marathon seinen Einstand auf der Kurzstrecke.
Sehr zufrieden gab sich Roger mit dem Ergebnis. Der Marathon gehört schließlich zu den technisch schwierigsten Strecken im Marathonbereich und es gehört schon eine Menge Fahrtechnik dazu, auf dem Kurs eine gute Platzierung zu erreichen.

Hier sein Rennbericht:
“Heute wagte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben auf die Kurzstrecke eines Rennens. Zuerst hatte ich Rhythmusprobleme, weil gleich die Post vorne abging. Vom Start weg geht es gleich hochprozentig den Berg hoch. Nach ca. 10km fand ich meinen Rhythmus und konnte beim Kampf um die Plätze endlich eingreifen. Zuerst konnte ich um den 20 Platz kämpfen. Da gaben meine Kontrahenten aber schnell auf und ich kämpfte mich auf Platz 15 vor. Auf den letzten 10km war dieser Platz hart umkämpft. Jetzt konnte ich meine Kraft und Ausdauer des Langstreckentrainings ausspielen. Am letzten Berg konnte ich den Platzierungskampf beenden. Ich fuhr als 14 über den Zielstrich. Wäre ich ein besserer Abfahrer, wäre bestimmt noch ein besserer Platz drin, aber man kann ja nicht alles können. Die Singletrails, haben es echt in sich. In meinem Alter muss man eben auf seine Knochen aufpassen. Da ich so gut aufgepasst habe, kam ich auch ohne Sturz durch das Rennen.”

Wer übrigens mal mit Roger biken möchte, der kann das jede Woche tun. Er leitet auch den Biketreff der RG Pfalz. Einfach mal auf der Regionalwebseite vorbeischauen und mitfahren.

Meihost in Wombach unter den Top 75

August 6, 2009 by Redaktion  
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Roger Meihost startete am Wochenende beim Keiler Bike Marathon in Wombach und konnte bei widrigsten Wetterbedingungen und trotz schlechter Startposition ein gutes Rennen fahren und wurde am Ende mit einen Platz unter den ersten 75 belohnt.

In der Startaufstellung vor dem Start stand Roger im vorderen Drittel und hatte ca. 100 Fahrer vor sich. Nach dem Start reihten sich aber viele Fahrer vom Straßenrand in das Feld ein, die Roger vorher nicht wahrgenommen hatte. So befand ich Roger unmittelbar nach dem Start am hinteren Ende des Feldes mit über 500 Fahrern vor sich. In der Einführungsrunde begann das muntere Aufholen der Plätze, was sich allerdings mit dem Eintritt ins Gelände immer schwieriger gestaltete. Enge Single Trails und aufgeweichter Boden machten das Überholen stellenweise unmöglich. Mit dem einsetzenden Regen wurden auch die Abfahrten immer brisanter.

Erst nach 30km kam Roger auf der 58km langen Runde (1400hm) in seinen Rhytmus und konnte Druck auf das Pedal bringen und sich durch das Feld winden. Am Ende konnte er über 400 Plätze gut machen und fand sich als 75. im Klassement wieder. Mit einem besseren Startplatz wäre viel mehr in dem Rennen drin gewesen, so das Fazit unseres Teamfahrers nach dem Rennen.

Meihost und Gebert beim Traditions Marathon in Albstadt

Juli 13, 2009 by Redaktion  
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Roger Meihost und Alexander Gebert vor dem Rennen

Roger Meihost und Alexander Gebert vor dem Rennen

Alexander Gebert und Roger Meihost starteten am Wochenende beim Traditionsmarathon in Albstadt. In diesem Jahr gab es keine Streckenwahl, sondern alle 2.500 Starter des Albstadt-LBS-Bike-Marathon gingen über die Langdistanz von 86km. Allerdings war der Streckenverlauf für einen Marathon dieser Länge mit 1.600hm relativ flach gehalten, umso höher war auch das eingeschlagene Tempo.

Die Ergebnisse unserer Fahrer hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während Roger Meihost aufgrund einer sehr hohen Startnummer das Feld von hinten aufholen musste und mit Rang 565 (4:07:03) und dem Rennverlauf zufrieden sein kann, stand Alexander Gebert aus dem ersten Block startend die Unzufriedenheit im Gesicht geschrieben.

Der Startschuss viel um 12 Uhr im Stadtkern von Albstadt.Alexander Gebert kam gut ins Rennen und hatte gute Beine. Sein Husten geriert während des Rennens in Vergessenheit, wohl auch aufgrund der großen Stressituation bei der Anreise. Das Auto hatte einen defekt und Alexander erreichte erst kurz vor knapp Albstadt. Nach 30km musste Alexander dann am Vorderrad den ersten Platten feststellen. Dichtmilch und Pumpe halfen den Schaden schnell zu beheben, so dass er keine 5 Minuten verloren hatte. Alexander attackierte nun heftig und machte Position um Position gut. Doch dann holte ihn das Pech wieder ein. 20km vor dem Ende streikte die Pumpe am Hinterrad und er musste lange auf einen helfenden Streckenposten warten. Mit viel Groll im Bauch und 25 Minuten zeitverlust aufgrund dieses Defekts machte er sich auf die letzen Kilometer ins Ziel und belegte nach 3:54 Stunden immer noch Rang 350 von 2.500, bzw. Rang 117 bei den Herren.

16 Minuten nach dem Startschuss durfte Roger Meihost dann auch starten.  Bereits in dem ersten langen Anstieg auf Asphalt konnte Roger einige Biker hinter sich lassen. Im ersten richtigen Uphill war das dann allerdings vorbei, denn die knapp 1500 Fahrer vor Roger sorgten für Stau. Es reihte sich Stau an Stau. Immer wieder ungeübte Fahrer die auf dem Weg herumschwankten und ihre Räder den Weg hinaufschoben und dabei den Weg versperrten. Auch plötzliches stehen bleiben von den Freizeitfahrern war nicht unüblich und zwangen mich mehrmals auch zum Stopp mitten im Uphill. Dies entspannte sich erst ab km 40. Von dort an lief es dann auch bei Roger wieder besser. Er fand endlich seinen Rhythmus und konnte richtig Dampf machen. Die letzten Anstiege waren von erschöpften Bikern gepflastert, die sich völlig übernommen hatten. Diese versperrten wieder die Wege in den 20% Anstiegen. So  verpasste Roger am Ende knapp sein selbstgesetztes Ziel von vier Stunden, dafür wird er aber aufgrund seiner doch ordentlichen Platzierung im kommenden Jahr weiter vorne starten können.

Unglaublich “geil” empfanden beide die Zuschauer an der Strecke. “Man fühle sich wie bei der Tour de France. Man fährt durch Menschenmassen die einen den Berg hinaufpeitschen. Man traut sich nicht vom Rad abzusteigen. Echtes Gänsehautfeeling!!!!” kommentierte Roger das Geschehen nach dem Rennen.

Pannenteufel verhindert besseres Ergebnis für Meihost

Juni 23, 2009 by Redaktion  
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Roger Meihost (Archivbild)

Roger Meihost (Archivbild)

Einen schwarzen Sonntag erwischte Roger Meihost am Sonntag in Kirchzarten. Beim Ultra Bike Marathon hatte es der Pannenteufel auf ihn abgesehen und ihm mächtig zugesetzt.

Auf der 77km langen Strecke mit 2000hm gab es viele breite Schotterwege, vereinzelte Trailabschnitte und hin und wieder auch asphaltierte Straßen. Insgesamt eine Einsteiger geeignete Rennveranstaltung mit über 4500 Startern.

Roger Meihost erwischte einen super Start und konnte sich schnell von seinem Startblock absetzen und die Lücke zu den vor ihm gestarteten zu fahren. Nach 10km nahm das Desaster aber seinen Lauf, ohne Druck auf der Vorderradbremsen bekamen die einfachen Abfahrten ihren ganz eigenen Reiz. Roger nahm das Tempo abwärts raus und legte aufwärts noch einen weiteren Tacken zu. Doch nach 25km das völlige Desaster. Ein Platten, eine co2 Füllung , die nicht in den Reifen wollte und 10 Minuten warten bis eine Pumpe zur Verfügung stand sorgten für völlige Resignation.

Roger nahm das Tempo anschließend komplett heruas und fuhr die weiteren 50km im Trainingstempo durch. Am Ende langte es trotzdem mit Rang 165.  für eine Top200 Platzierung.

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