XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon: Platz 2 für Tobias Atzberger und Platz 12 für Matthias Heinemann
September 5, 2010 by admin
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Nur eine Woche nach dem SKS Sauerland Marathon in Grafschaft stand am vergangenen Sonntag für das MTBvD A-Team gleich das nächste Langstreckenrenne im Kalender. Beim 5. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy dem XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon hieß es zwei Runden auf der 32 Kilometer langen Strecke zu bewältigen.
Aus Grafschaft hatte man gelernt und so waren diesmal nicht nur Wild Grip’R Reifen von Michelin montiert sondern auch Zweitpumpe und Miniaturzange gegen Widerstand leistende Tubelessventile im Gepäck. Gegen das Wetter half jedoch auch dies nicht.
Die Vorhersage versprach regen, und so kam es auch. Tobias ließ beim zu frühen Frühstück um 5:30 Uhr optimistisch die Jalousien hochfahren und drückte nach einem Blick nach draussen sofort wieder die “nach unten”-Taste. Schon jetzt regnete es am Niederrhein in Strömen. Doch pünktlich zur Ankunft in Arnsberg-Vosswinkel war es bedeckt aber trocken. Gut so, denn Regen im Wettkampf geht gerade noch, Regen vor dem Start geht gar nicht.
Nach wieder mal optimal verlaufenden Vorbereitungen, Aufwärmprogramm auf dem Rollentrainer und einer extra Portion StartOil auf den Beinen, ging es auf die Strecke. Mit 14 Grad hatten sich auch die Temperaturen dem Wetter angepasst. War es auch von oben her trocken, so glichen die Wege noch immer einem Sumpfgebiet. Kilometer um Kilometer sammelten die Räder mehr Schlamm. Aber selbst auf den letzten Metern schalteten die SRAM X.0 Schaltwerke und Umwerfer noch einwandfrei, das Material hielt durch.
Die Strecke war vor allem eines: unspektakulär. Auf zumeist geschotterteten Waldwegen ging es moderat bergauf oder verdammt schnell bergab. Tobias und Matthias bildeten durchgehend eine Gruppe und wechselten sich im Formationsflug ab. Nach rund 1:26 Stunden passierten beide das erste Mal Start/Ziel. Auf der zweiten Runde begann es dann zu regnen und die Schlammschlacht begann so richtig – beim dichten Hinterherfahren sammelte man nun literweise Dreck und Matsch. Auf den letzten Kilometern vor dem Zieldurchlauf hatten sich die Veranstalter wohl noch daran erinnert, dass es sich um einen Cross-Country-Marathon handelt: Es gab einen Trail. Also vielleicht war es mal ein Trail, in der zweiten Runde war es passagenweise eine einziges Matschfeld welches selbst in Laufen nur rutschend bewältigen konnte. Dort wurde Matthias dann auch noch Opfer eines fieses Schlammloches. In der ersten Runde an dieser Stelle noch mit den Schuhen in einer zu tiefen Pfütze gelandet, wollte er diese Passage in Runde zwei auf einer anderen Fahrspur nehmen. Leider übersah er dabei den kleinen Absatz, der das Vorderrad festhielt, so dass Matthias einen langsamen Salto in den Schlamm machte, dort aber elegant auf allen Vieren landete. Aber nichts schlimmes passiert und weiter. Mit den Handschuhen voller Schlamm war Schalten mit den Gripshiftern jetzt aber unmöglich. Aber auch dieses Problem wurde am nächsten, trockenen Baumstamm gelöst.
So standen im Ziel 2:59:15 Stunden für Matthias und 2:59:17 Stunden für Tobias auf der Uhr (dabei haben wir den Zeitnehmer doch gleichzeitig und parallel umgefahren). Matthias fuhr damit auf den 12. Platz in der Herrenklasse, in der insgesamt 19 Fahrer gewertet worden.
Tobias wurden bei den Junioren gewertet, belegte dort den 2. Platz und musste sich nur dem 18-Jährigen Lukas Bachmann vom ATV-Haltern geschlagen geben. Dritter wurde Nick Wichmann, der leider die Siegeehrung verpasste
Nach dem Rennen zeigte sich Tobias hocherfreut über das Resultat: “Heute lief es wirklich hervorragend. Obwohl wir beide dummerweise alle unsere Powerbar Powergels im Auto liegen gelassen hatten und im Rennen so nichts eigenenes zu Essen hatten, konnten wir richtig Gas geben. Die 64km und 1400 Höhenmeter kann man also auch mit ein paar halben Bananen von den Verpflegungsstellen überwinden! Weil ich nicht wusste, was die Beine zu dieser Aktion sagen, habe ich am Ende etwas die Pace rausgenommen aber ein paar Minuten hätten wir da sicher noch rausholen können, wenn wir etwas mehr ans Limit gegangen wären.”
Oranger Engel auch im Wettkampf
Zum Sieg in der Damen-Wertung der Mitteldistanz verhalf das MTBvD A-Team Julia Schwarz, die wenige Kilometer vor dem Ziel mit einem Platten am Streckenrand stand.
Auf die verzweifelte Frage “Ihr habt bestimmt auch keinen Schlauch dabei?” warf Tobias im Vorbeifahren nur ein Set aus Schlauch, CO2-Patronen und Reifenhebern aus der Trikottasche. Die Utensilien störten eh, waren sie doch nur dorthin gewandert, weil sie sich langsam aber sich von der Sattelstütze verabschiedet hatten.
Julia bedankte sich im Ziel, welches sie so noch mit sechs Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten erreichen konnte, direkt mit einem neuen Ersatzschlauch.
Übrigens: Der XtasY Marathon war nun der erste Marathon bei dem wir mit dem Auto zum Duschen gefahren sind und uns dahin noch per Navi haben leiten lassen.
Tobias zeigt bei den Vorbereitungen, was uns über Hügel und Berge bringt: Sporternährung von Powerbar.
Auch beim Aufwärmen ist Powerbar immer dabei.
Powerbar Powergels. Sonst auch immer dabei, heute dummerweise leider im Kofferraum verblieben.
Es sollte “wet” werden – die Bikes waren jedenfalls darauf vorbereitet.
Podium der Junioren auf der Mittelstrecke. Lukas Bachmann vor Tobias Atzberger. Dritter wird Nick Wichmann, der aber die Siegerehrung verpasst.
Tobias Sachpreis, passend zum Wetter: Ein Schutzblech.
Tobias und Matthias nach dem Rennen. Das Foto hat übrigens Lukas Bachmann gemacht, der ebenfalls in der beschriebenen Schlammpfütze gelandet war.
Putzbedarf.
Lief trotzdem einwandfrei: Sram X.0 Schaltwerk.
Was von einem Marathon übrig bleibt: Erst ein Fall für den Gartenschlauch, dann für die Waschmaschine.
Pepe – erfolgreicher Zaungast bei der Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon
September 5, 2010 by admin
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Am Samstag, 28.08.2010, fand im südhessischen Hirschhorn (Odenwald) die Deutsche Meisterschaft der Crosstriathleten (900 – 34 -9) statt. Pepe ging im Rahmenprogramm auf die Crossduathlon-Distanz von 1 KM Laufen – 3 KM Mountainbiking – 1 KM Laufen. Pepe nutzte die erste Laufstrecke zur Orientierung. Als kleinster Teilnehmer der 11 und 12-jährigen wollte er erst mal sehen, wer die schnellen Jungs waren. Den Wechsel aufs Bike vollzog er an zweiter Position liegend, um dann den Hammer rauszuholen. Die tiefen und nassen Neckarwiesen waren genau sein Terrain, während die Konkurrenz hier mehr oder weniger versumpfte. So konnte Pepe mit 3 Minuten Vorsprung den abschließenden Lauf als Schaulauf gestalten und unter den Augen der deutschen und internationalen Triathlonprominenz den ersten Titel des Tages unter Dach und Fach bringen. Den Hauptlauf und damit den Titel des Deutschen Meisters der Crosstriathleten sicherte sich Sebastian Kienle vom Team Erdinger Alkoholfrei mit einer beeindruckenden Vorstellung. Am nächsten Morgen ging es dann ins nordhessische Bad Endbach, wo der 5. Lauf des MTB-Hessencup auf dem Programm stand. Während Petrus den Crosstriathlon mit viel Sonnenschein und blauem Himmel segnete, hat er die MTB-Strecke in Bad Endbach mit Dauerregen zu einer anspruchsvollen und kräftezehrenden Schlammpartie verwandelt. Mit diesen Verhältnissen kam Pepe allerdings sehr gut zurecht. Er musste sich im Rennen der U13m nur dem Gesamtführenden Jonas Rutsch geschlagen geben und finishte 8 Sekunden dahinter nach 24:02 Minuten auf Rang 2. Damit zementierte Pepe auch im Gesamtklassement Platz 2 und übertrifft in seinem ersten U13er Jahr die Erwartungen voll.”
Bericht: Frank Rahl
Ergebnisse von Eberhard Schulte
September 4, 2010 by admin
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Offenbar kein Freund langer Worte (
), schickte uns Eberhard seine letzten Ergebnisse, die wir natürlich auch bekannt geben:
Bike Transalp (Masters) Platz 20 zusammen mit Ben Gilberger
21.08. Sauerland Marathon Grafschaft 59 km: 9. Ges. / 4. SenI
29.08. extasy Marathon Vosswinkel 63 km: 6. Ges. / 4. SenI
Platz 3 für Alfred Koffler beim Sigma Sport Bike Marathon Neustadt a.d.W.
September 1, 2010 by admin
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Auf der sehr abwechslungsreichen, anspruchsvollen Strecke mit heftigen technischen Passagen in Neustadt belegte Alfred Koffler den hervorragenden 3. Platz in der Masters-Wertung und damit auch den 23. Gesamtplatz auf der 31 km langen Strecke mit 700 Höhenmeter.
So beschreibt Alfred das Rennen:
Habe im Vorfeld schon gehört,dass der Kurs sehr anspruchsvoll ist,kann das letztendlich voll bestätigen. Für mich persönlich (war zum ersten mal in Neustadt am Start), die technisch anspruchsvollste Strecke, die ich bis jetzt bei einem Rennen gefahren bin; aber auch eine der Schönsten. Zum Glück hatte es recht schnell vom Regen in der Nacht davor abgetrocknet, bei Nässe hätte ich so manchen Downhill nicht fahren wollen. Da ich noch am selben Abend mit meiner Freundin in Urlaub fahren wollte, bin ich die technischen Passagen recht vorsichtig angegangen. Wenn ich durch Sturz u. evtl. daraus resultierender Verletzung den Urlaub versemmelt hätte, wäre ich jetzt wohl ein Kopf kürzer!
Konditionell hatte ich mich ziemlich gut gefühlt,hatte bis zum Ende des Rennens recht gute Beine.
Leider ist jetzt nach drei Wochen USA(deswegen der späte Bericht), ohne Bike,dafür mit viel Burger&Budweiser, die Form ziemlich im Eimer!Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl ich bei den technischen Passagen sehr vorsichtig war, trotzdem auf’s Podest der Altersklasse gefahren.
Platz 1 für Eberhard Schulte beim Ruhrbike-Marathon: Cape epic an der Ruhr!? (ein Rennbericht)
Juli 6, 2010 by admin
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Cape epic an der Ruhr!?
Meine erste Teilnahme am Marathon des Ruhrbikefestivals in Wetter stand an.
Nach verkorkstem Rennwochendende in Haltern hatte ich mir für dieses Wochenende vorgenommen die ersten 15 min des Rennes einmal ohne Sturz zu überstehen.
Klaus Reinisch meinte vor dem Start mit der richtigen Einstellung “Ebi – Wetter genießen!”
Was an diesem Tag zweideutig gemeint war:
Bei 18 Grad fuhr ich morgens aus dem Sauerland los um ca. eine Stunde später bei 26 Grad in Wetter zu landen – nach dem Rennen sollte ich bei 36! wieder ins Auto steigen.
Die Mundpropaganda versprach heute viele schöne Trails.
In der Startphase wollte ich mich möglichst nach vorne arbeiten um am ersten Trail relativ frei fahren zu können.
Doch durch den aufgewirbelten Staub des Feldes plus Sonneinstrahlung konnte man während der Startphase nicht mal mehr den Untergrund richtig erkennen – der Vordermann wirds schon richten.
Dann kam etwas was ich noch nicht erlebt habe!
Kilometer lange Trails nur kurz unterbrochen durch Ortsquerungen oder Verbindungsstücke auf Forstwegen!
Ein einziges langes CC-Rennen, ständige Richtungswechsel forderten höchste Konzentration, der Kopf war so damit beschäftigt, dass die brennenden Beine und Lungen gar keinen Alarm schlagen konnten.
Eines der vielen Highlights war ein Teilstück vor dem ein offizielles Veranstalterschild stand “ACHTUNG! Tiefster Dschungel!
Ein 30cm breiter Pfad in einem Hohlweg, von Seiten griffen die teilweise dornigen Pflanzen förmlich nach einem.
Hitze, Staub, Trails so stelle ich mir das Cape Epic vor!
Und ja wenn Ihr Mountainbiking liebt und Trails besonders müsst Ihr nächstes Jahr nach Wetter!!!
Bis auf einen Kettenklemmer der ein paar Plätze kostete bin ich gut wieder auf dem Harkortberg angekommen.
Gereicht hat es zu Platz 12 Gesamt, SEN 1 Fun Platz 1.
In diesem Sinne
Genießt Wetter!
Ebi
Platz 2 für Pepe Rahl in Gedern
Juli 1, 2010 by admin
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Hier noch ein kurzer Rennbericht von Frank Rahl:
“Am Sonntag, 27.06.2010, wurde Premiere gefeiert – und was für eine!!! Gedern und der TGV Schotten haben eine neue Strecke in den Wald gemeißelt, die ihr Beispiel sucht. Mountainbiking für Puristen und das alles bei strahlend blauem Himmel. Als wir danach noch die Großmutter des Fußballs out of Africa gemüllert haben, wünschte sich jeder, nie mehr aus diesem Traum aufwachen zu müssen. Aber mal schön der Reihe nach:
Morgens um 09.00 Uhr begannen die Schüler, ihre Bikebeherrschung auf sehr anspruchsvoll gesteckten Parcours unter Beweis zu stellen. Zweimal blieb Pepe fehlerfrei und als es im dritten Durchgang auch auf die Zeit ankam, setzte er alles auf eine Karte, um als Führender ins CC-Rennen zu gehen! Seine Risikobereitschaft zeichnet ihn aus, der Lohn dafür blieb allerdings diesmal aus. Platz 6 nach drei Durchgängen. Am Mittag kamen dann die CC-Rennen, auf einem Kurs, der von technischen Teilen nur so wimmelte. Hier ließ Pepe nichts anbrennen. In der Addition aus Trial und CC holte er sich den zweiten Platz des Tagesklassements, was gleichzeitig auch Platz 2 in der Gesamtwertung bedeutet.
…der Rest ist ja bekannt…1:0 Klose, 2:0 Poldi, 3:1 und 4:1 MÜLLLLLLLLLLERRRRR”
Danke Gedern!
Mit vielen Fahrern war das MTBvD Racing A-Team am Wochenende beim Rheinland Cup in Bergisch-Gladbach vertreten. Platz 4 für Phillipp Zwanenburg
Juni 28, 2010 by admin
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Phillipp Zwanenburg (MTBvD A-Team), der in seiner Klasse noch dem jüngeren Jahrgang angehört, sicherte sich nach 51:48 Minuten Fahrzeit mit nur 4 Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten den 4. Platz in der Lizenz-Jugendklasse. Erst vor drei Wochen war Phillipp nach einem Bruch des Schlüsselbeins, den er sich beim Mountainbiken zugezogen hatte, aus dem Krankenhaus entlassen worden. “Ich bin daher noch mächtig im Trainingsrückstand und möchte heute einfach mal testen wie es läuft”, so der Fünfzehnjährige vor dem Start. Besonders angetan war Phillipp von der Unfallversicherung der GOTHAER: “Einzelzimmer und Chefarzt habe ich zwar nicht in Anspruch genommen, aber den dann ausgezahlten Betrag habe ich direkt in einen neuen Helm investiert”. Der alte Kopfschutz hatte den Sturz nämlich nicht überlebt. Hier siegte Jan Gotthardt vom Verein Bicycles and More Betzdorf.
Mit einem 38. Fahrer großen Startfeld konfrontiert sah sich Matthias in der Herren Fun-Klasse. Nach der Einführungsrunde rund um den Sportplatz versuchte das gesamte Fahrerfeld gleichzeitig über die schmale Holzbrücke in den Wald zu kommen. Im Getümmel ging Matthias bei einem Beinahe-Sturz fast über den Lenker und musste das Feld von hinten aufräumen. Alleine auf der Strecke hatte er weder jemanden, dem er davonfahren konnte, noch einen erreichbaren Fahrer zum Einholen in Sicht. Die Rettung nahte dann mit dem Sieger der Junioren Funklasse, Johannes Busenbach, der durch das Feld gepflügt war und mit dem er das restliche Rennen bestritt. “Alleine hätte ich mich niemals so gequält und ein solch wahnsinniges Tempo gefahren. Wir sind da teilweise mit 40 km/h durch den Wald gebrettert”, so Matthias im Ziel, was er nach 56:15 Minuten auf 20. Platz erreichte. Daniel Kreischer (MTBvD) belegte bei den Herren Fun Platz 30, Marc Brodesser Platz 32.
In der Klasse der Jugend-Funfahrer mit insgeamt 23 Startern belegte Luca Rippholz den vierten Platz, Tobias Atzberger vom MTBvD A-Team fuhr mit knapp drei Minuten Rückstand auf Rang 9. Nach Rahmenbruch war Tobias nach dem Marathon in Willingen erneut nicht mit seinem Renn-Mescalin unterwegs sondern musste auf sein Trainingsrad zurückgreifen, mit dessen Geometrie und Fahrverhalten er sich im Gelände noch nicht so recht wieder angefreundet hat. “Es wurde mal wieder ein Höllentempo vorgelegt. Nach einem Sturz in der letzten Runde bin ich froh, noch in die Top10 gefahren zu sein”, so Tobias im Ziel.
Ben Heider vom MTBvD A-Team kam bei den U23-Lizenzfahrern an Position 13 ins Ziel. Es siegte Oliver Laudenberg vom Team Merida Schulte.
Auch in der U13-Klasse konnten wir wieder Erfolge feiern: http://mtbvd-racing.de/blog/2010/06/…rch-nils-ader/
Mit Vollgas rund um den Sportplatz nahen die Fahrer der Jugend Lizenklasse.
Phillipp Zwanenburg in der U17 Lizenz.
Formatierungsflug durch den Start/Ziel-Bereich. Noch führt Ben Zwiehoff vom Team Bergamoment, der sich entweder übelst die Beine auf der Sonnenbank verbraten hat oder es einfach nur mit dem Öl nach dem Aufwärmen übertrieben hat. Ihm folgen der spätere Sieger Jan Gotthardt (verdeckt) und Felix Pembauer, der dem Gesichtsausdruck zu folgen noch ganz entspannt ist. Für die Statistiker: Fünf von fünf Fahrern sind auf diesem Foto mit Magura-Gabeln unterwegs.
Und schon geht es in die nächste Runde in den Wald hinein.
Es gewinnt Jan Gotthardt von Bicycles and More Betzdorf und dahinter tobt der Kampf um die restlichen Podestplätze.
Sehe ich da aufgestaute Aggressionen?
Selbst Felix Pembauer zeigt jetzt Emotionen. Neben ihm holt Phillipp Zwanenburg das Letzte aus sich heraus, er kommt laut Zeitmessung mit vier Sekunden Rückstand auf Felix ins Ziel.
Tobias (L) und Matthias beim Warmfahren.
Tobias, heute mit der Geschmacksvariante Green Apple unterwegs, auf der Strecke, die er erneut mit einem Ersatzrad bewältigten musste.
Matthias kämpft sich nach seinem Beinnahe-Unfall nach dem Start durch das Fahrerfeld.
Das nächste Rennen bestreiten die Fahrer des MTBvD A-Teams am Sonntag in Haltern am See beim schon fünften und vorletzten Lauf des SKS NRW Cups. Dann ist auch wieder Lukas Lötter mit am Start und kämpft um das Führungstrikot in der Jugend-Funklasse. Startschuss ist um 8:30 Uhr am Dachsberg in Haltern am See (Münsterland).
RG-Pfalz beim Ultra Bike in Kirchzarten
Juni 22, 2010 by admin
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Fahrer: Fabian Ferrano, Wolfgang Block, Rainer Acker, Steffen Faulhaber, Elio Di Leo, Roger Meihost
Basics
Datum: 20. Juni 2010
Ort: Kirchzarten
Disziplin: Marathon
Rennname: Black Forest ULTRA Bike Marathon
Strecke
Kilometer: 77 km (81,5 real)
Höhenmeter: 2000 hm (2150 real)
Runden: 1
Zeit: 4:45:27
Streckenverlauf: Wald- und Forstwege, 2 Singletrails
Persönlich
Platzierung: 8. der Mannschaftswertung
Rennverlauf: Das erste mal sind wir solch ein Rennen in der Mannschaftswertung gefahren und natürlich fehlte die Abstimmung. Das Wetter war gerade noch ertragbar. Dunkelgrauer Himmel am Start 8° C und am Berg noch 4° C. In den Abfahrten wurde es richtig kalt. Am Anfang ging es gemächlich los. Die ersten 800 hm am Stück mussten erst einmal bewältigt werden. Zu Viert waren wir dann auch am ersten Berg zusammen und schossen herunter zur ersten Verpflegung bei km 30. Dort fuhren Fabian und Steffen gleich langsam weiter, Elio traf dann kurz danach ein. Rainer und Elio entleerten mal die Blase und fuhren auch gleich weiter. Ich habe dann auf Wolfgang gewartet und ihn wieder an Rainer und Elio herangeführt, dass er nicht alleine weiter fahren musste. Am Titisee trennte ich mich wieder von dieser Gruppe und fuhr zu Steffen und Fabi auf. Mit angezogener Handbremse fuhren wir dann den nächsten Berg hinauf, da uns ein Mann fehlte für die Teamwertung. Man wird als Team gewertet, wenn man zu viert innerhalb von 30 sec. über die Ziellinie fährt. Vor der nächsten Abfahrt warteten Fabi und ich auf Steffen und erblickten an seinem Hinterrad plötzlich Rainer. Jetzt waren wir wieder zu viert und alles war perfekt für die Teamwertung. Wir beschlossen auch so weiter zu fahren, da keiner alleine war. So fuhren wir die Berge hinauf und sammelten uns vor jeder Abfahrt, dass die Lücken nicht zu groß wurden. Nach gut 4:45 min sind wir als Achtes Team über die Ziellinie gerollt, in Anbetracht dessen war da alles vor uns ankam war das nicht schlecht.
http://services.datasport.com/2010/m…ck/RANG203.HTM
Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Super für das erste mal als Team und der Spaß stand ja im Vordergrund.
Fazit Rennen: Was soll man zu Kirchzarten mit 5000 Startern sagen?? Schon immer super Orga, Super Startergeschenk, Super Expo, Super Event einfach alles Super
Sonstiges
Fotos: Werden nachgereicht, haben einige Fotos selbst gemacht und ein Fotoservice war ja auch vor Ort, werde bei Gelegenheit ein Album anlegen.
XCM Willingen – Wie man aus Pech und Frust noch einen schönen Samstag macht
Juni 22, 2010 by admin
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Mit MTBvD Castle waren wir direkt in der Team-Zone platziert worden und parkten neben allerhand Downhill-Teams wie Trek, Scott World Racing und Santa Cruz Syndicate.
Sogar einen Wachmann nebst äußerst schlecht gelauntem Wachhund hatte man für uns vorgesehen. Gut, dass sich der MTBvD-Schriftzug auf dem Trikot auch auf MTBvD-Castle wiederfand. Ansonsten würde ich jetzt noch vor dem Eingang warten.
Nach Rahmenbruch im abschließenden Training im Anschluss an 3 1/2 Stunden Autobahngequäle durch das Ruhrgebiet stand Tobias dann plötzlich am Freitagabend nicht nur ohne funktionstüchtiges Sportgerät sondern auch ohne jegliche Motivation da. Nachdem sich auch alle umstehenden Teammechaniker interessiert das Malheur angeschaut hatte, war klar: da war nichts mehr zu retten. Das Schaltauge war am Schaltwerk verblieben, hatte sich aber aus dem Rahmen gerissen.
Viele würden jetzt aufgeben. Wir natürlich nicht.
Trotz “Null Bock auf Garnichts”-Haltung bei diversen Personen entschlossen wir uns, eine Kreation aus Fahrrad Nr.3 in der Ladebucht und den “Resten” von Tobias’ Teambike zu erschaffen. Aus einem gefühlt tonnenschweren Giant-Alu-Rahmen mit Syntace VRO-Vorbau entstand unter Übernahme von Lenker, Bremsen und Pedalen etwas, mit dem man einen Marathon fahren kann. Theoretisch. Die Geometrie passte natürlich überhaupt nicht, der Rahmen war eine Nummer zu klein und den Sattel konnten wir ebenfalls nicht tauschen. Also ideale Vorraussetzungen für den nächsten Tag, als wir um 1 Uhr morgens den letzten Schraubendreher niederlegten.
Für mich war es dann eine Nacht fast ganz ohne Schlaf. Entweder ein Nachbar-Truck war der Meinung um 3 Uhr morgens einen ungedämmten Generator anzuwerfen, betrunkene Festival-Camper liefen grölend durch die Straßen oder ich war damit beschäftigt, Tobias in eine Position zu bugsieren, in der er nicht schnarchte (Denn MTBvD Castle stand schief. Sehr schief. Tobias schaffte es übrigens erstaunlicherweise, dabei weiterzuschlafen).
Frisch, fröhlich und ausgeschlafen (Ironie!) sprangen wir dann um 6 Uhr früh aus den Betten und auf die Rollentrainer zum Aufwärmen. Mit Startblock D durften wir uns dann gaanz hinten anstellen und fingen nach dem Startschuss erst mal an, uns durchs Gemüse an den aberhunderten Fahrern auf den ersten Berg hochzuarbeiten. Tobias schien über Nacht seine Motivation zurückgefunden zu haben und kämpfte sich angetrieben von der Aussicht auf eine heiße Dusche, Pizza und ein warmes Bett durch Nebel und Nieselregen über die Strecke. “Bergauf wurden die Rückenschmerzen mit jedem Anstieg schlimmer und bergab musste ich die Geschwindigkeit rausnehmen, um keinen Sturz mit dem unbekannten Fahrrad zu riskieren.”, berichtete er im Ziel. Eine richtige Entscheidung, denn überall auf der Strecke sah man Fahrer stürzen. Nach einem kleinen Boxenstopp, weil sich Tobias Sattelstütze in den Rahmen verabschiedet hatte, einem mittleren Boxenstopp, weil mir nach Abnehmen meiner Brille (Fog!) Dreck ins Auge geflogen war und einem großen Boxenstopp (obwohl wir sowas mittlerweile auch in ein paar Minuten schaffen) wegen eines Platten bei Tobias, waren wir froh als Willingen wieder näher rückte. Da es bei nur einer Wertungsklasse, nämlich “Kleine Runde – Herren” dann irgendwie doch egal ist, ob es jetzt Platz 99. und 100. oder 146. (Matthias) und 147. (Tobias) werden, waren wir zusammen geblieben und erleichtert, dass wir es trotz allen ungünstigen Umständen und Voraussetzungen vor allem vollständig und heil ins Ziel geschafft hatten.
Waldemar Fuchs erreichte Platz 18. auf der Mittleren Runde und platzierte so das MTBvD A-Team in den den Top20 – Gratulation! Max Messing wurde auf der Strecke stark ausgebremst und beende die Kleine Runde auf Platz 289.
Ein paar Bilder – mit exklusiven Einblicken in die MTBvD-TechArea:
MTBvD Castle in der Team-Area. Jetzt auch im Set mit hochwertigem 500W-Baustrahler erhältlich.
Ausgeschlafende Fahrer beim Aufwärmen. Tobias (1439) sucht gerade noch seine Motivation, Matthias ein Bett.
Jeder Marathon hat mal ein Ende. Auch wenn das so aussieht, als ob wir uns gerade gegenseitig vom Rad werfen wollen – wir verstehen uns eigentlich ganz gut.
Perfekte Betreuung: Jacke, Cola und Handtuch im Ziel. Aber um das mal grundsätzlich festzustellen: Ich bin nicht zu klein geraten sondern 1,80m gross und damit ziemlicher Durchschnitt. Tobias (rechts) liegt dagegen irgendwo um die 1,95m. Das liegt bestimmt an den ganzen Doping-Spritzen* (siehe Rennbericht Oelde).
Nach warmer Dusche, einem Stapel Pizza-Baguettes und Eiweiß-Shakes haben wir dann erst mal eine Stunde lang die Besucher und Regentropfen beobachtet während wir die Beine im warmen Bett hoch legten. Die Bikes waren danach aber leider immer noch dreckig.
Sehr dreckig.
Also los. Getreu dem Motto “Don’t be gentle, it’s a rental” immer drauf mit dem Kärcher.
Wir haben ja alles dabei.
Tobias kann schon wieder lachen und schraubt sogar in Teambekleidung.
Frisch geputzt sind Räder am schönsten.
Unsere Nachbarn, Santa Cruz Syndicate, bevorzugten eher schwerere Maschinen.
Rückbau: Aus dem Giant-Experiment müssen wieder zwei Räder werden.
Schrauben…
…schrauben…
…und recherchieren. Das passende Drehmoment sucht sich Tobias aus einer Liste auf der Tür des Laderaums heraus. Bitte beachten Sie auch unseren Reifen-Sponsor
– Daneben hängen dann noch weitere Checklisten für Alles und Jeden…
… und zwischendurch einen Schluck Kaffee mit einem Schuss Bremsenreiniger und einem Tröpfchen Isopropanol.
Auf dem Boden sieht man es – der Samstagnachmittag war nass. Also nichts wie weg hier aus Willingen und auf zum nächsten Rennen.
Nächster Halt: SKS Cup in Haltern am See, 27. Juni
Mehr Bilder: http://mtbvd-forum.de/album.php?albumid=306
Sieg in Bergisch Gladbach durch Nils Ader
Juni 21, 2010 by admin
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Wir haben wieder Fußball-WM und gemäß dem Motto von vor 4 Jahren “Zu Gast bei Freunden” würde ich dem Mountainbike-Tross zusprechen “Jedes Wochenende mit Freunden, irgendwo zu Gast”.
Heute stand Bergisch-Gladbach auf dem Programm und die Frage war, kann ich den Sieg vom letzten Jahr wiederholen. Wenn die Strecke ein Joghurtbecher wäre, hätte sie einen Aufdruck “light”, aber ich steh halt auf Strecken deren Höhenmeter ich “überschauen kann”.
Fakt war allerdings, dass einige meiner Rennfreunde was dagegen hatten, mir einen Sieg zu schenken, alles was in NRW schnell mit dem Mountainbike fahren kann, stand am Start, lediglich unsere schnellen holländischen Freunde fehlten. Als Träger des Führungstrikots war mir ein
Platz in der ersten Reihe sicher. Als Einführung ging es erst eine Runde um den Sportplatz bevor es in dem Wald ging. Dass es eigentlich völlig egal ist, von welchem Startplatz man ins Rennen geht, zeigte Alexander Bunn dann in eindruckvoller Manier, fast vom letzten Platz aus gestartet, war er schon vor der ersten Kurve an allen vorbei und teilte das Feld noch auf der Sportplatzrunde in schnelle, schnellere, und die Schnellsten auf. Als einziger konnte ich im Windschatten vom Alexander bleiben und nachdem ich mich ans Tempo gewöhnt hatte, auch Führungsarbeit leisten. Auf jeden Fall konnten wir einen schönen Vorsprung rausfahren, in unserer direkten Verfolgergruppe waren auch schon meine Teamkollegen Julian Rottmann und Pepe Rahl, obwohl wir alle für das MTBvD A-Team unterwegs sind, war von ihnen keine Gnade zu erwarten, gemeinsam in einer dreier Gruppe drückten sie von hinten richtig auf’s Tempo.
Bis in die letzte Runde das Tempo von Alexander mitgehen zu können, kommt eher selten vor, aber heute war wieder einer dieser Tage. Selbst als wir bei Start und Ziel das Klockensignal zur letzten Runde bekamen, fühlten sich meine Beine noch gut an und als es dann wieder in den Wald ging, konnte ich mich mit einem beherzten Antritt von Alexander lösen, allerdings war es die Hölle, um einen Vorsprung vor Alexander rauszufahren, musst du ans Limit gehen.
Und mir ist es gelungen und zwar knapp.

Für diesen Sieg war es notwendig in der letzten Runde die schnellste Rennrunde aller U13 Fahrer hinzulegen und somit einen Vorsprung von 4 Sekunden ins Ziel zu retten.

Und so liegt sich der harmoniesüchtige Mountainbike-Nachwuchs bereits beim Ausfahren schon wieder in den Armen und kann sich selbst auf dem Siegerpodest nicht mehr aus der Umklammerung lösen.

Herzlichen Glückwunsch an Alexander(li.) und Julian(re.), leider hatte Pepe als dritter MTBvD-Fahrer bei
der Überrundung eines Fahres etwas Pech und probierte mal den bergischen Waldboden.



