XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon: Platz 2 für Tobias Atzberger und Platz 12 für Matthias Heinemann

September 5, 2010 by admin  
Filed under Raceberichte, Raceergebnisse, Topnews

Nur eine Woche nach dem SKS Sauerland Marathon in Grafschaft stand am vergangenen Sonntag für das MTBvD A-Team gleich das nächste Langstreckenrenne im Kalender. Beim 5. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy dem XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon hieß es zwei Runden auf der 32 Kilometer langen Strecke zu bewältigen.

Aus Grafschaft hatte man gelernt und so waren diesmal nicht nur Wild Grip’R Reifen von Michelin montiert sondern auch Zweitpumpe und Miniaturzange gegen Widerstand leistende Tubelessventile im Gepäck. Gegen das Wetter half jedoch auch dies nicht.

Die Vorhersage versprach regen, und so kam es auch. Tobias ließ beim zu frühen Frühstück um 5:30 Uhr optimistisch die Jalousien hochfahren und drückte nach einem Blick nach draussen sofort wieder die “nach unten”-Taste. Schon jetzt regnete es am Niederrhein in Strömen. Doch pünktlich zur Ankunft in Arnsberg-Vosswinkel war es bedeckt aber trocken. Gut so, denn Regen im Wettkampf geht gerade noch, Regen vor dem Start geht gar nicht.

Nach wieder mal optimal verlaufenden Vorbereitungen, Aufwärmprogramm auf dem Rollentrainer und einer extra Portion StartOil auf den Beinen, ging es auf die Strecke. Mit 14 Grad hatten sich auch die Temperaturen dem Wetter angepasst. War es auch von oben her trocken, so glichen die Wege noch immer einem Sumpfgebiet. Kilometer um Kilometer sammelten die Räder mehr Schlamm. Aber selbst auf den letzten Metern schalteten die SRAM X.0 Schaltwerke und Umwerfer noch einwandfrei, das Material hielt durch.

Die Strecke war vor allem eines: unspektakulär. Auf zumeist geschotterteten Waldwegen ging es moderat bergauf oder verdammt schnell bergab. Tobias und Matthias bildeten durchgehend eine Gruppe und wechselten sich im Formationsflug ab. Nach rund 1:26 Stunden passierten beide das erste Mal Start/Ziel. Auf der zweiten Runde begann es dann zu regnen und die Schlammschlacht begann so richtig – beim dichten Hinterherfahren sammelte man nun literweise Dreck und Matsch. Auf den letzten Kilometern vor dem Zieldurchlauf hatten sich die Veranstalter wohl noch daran erinnert, dass es sich um einen Cross-Country-Marathon handelt: Es gab einen Trail. Also vielleicht war es mal ein Trail, in der zweiten Runde war es passagenweise eine einziges Matschfeld welches selbst in Laufen nur rutschend bewältigen konnte. Dort wurde Matthias dann auch noch Opfer eines fieses Schlammloches. In der ersten Runde an dieser Stelle noch mit den Schuhen in einer zu tiefen Pfütze gelandet, wollte er diese Passage in Runde zwei auf einer anderen Fahrspur nehmen. Leider übersah er dabei den kleinen Absatz, der das Vorderrad festhielt, so dass Matthias einen langsamen Salto in den Schlamm machte, dort aber elegant auf allen Vieren landete. Aber nichts schlimmes passiert und weiter. Mit den Handschuhen voller Schlamm war Schalten mit den Gripshiftern jetzt aber unmöglich. Aber auch dieses Problem wurde am nächsten, trockenen Baumstamm gelöst.

So standen im Ziel 2:59:15 Stunden für Matthias und 2:59:17 Stunden für Tobias auf der Uhr (dabei haben wir den Zeitnehmer doch gleichzeitig und parallel umgefahren). Matthias fuhr damit auf den 12. Platz in der Herrenklasse, in der insgesamt 19 Fahrer gewertet worden.

Tobias wurden bei den Junioren gewertet, belegte dort den 2. Platz und musste sich nur dem 18-Jährigen Lukas Bachmann vom ATV-Haltern geschlagen geben. Dritter wurde Nick Wichmann, der leider die Siegeehrung verpasste

Nach dem Rennen zeigte sich Tobias hocherfreut über das Resultat: “Heute lief es wirklich hervorragend. Obwohl wir beide dummerweise alle unsere Powerbar Powergels im Auto liegen gelassen hatten und im Rennen so nichts eigenenes zu Essen hatten, konnten wir richtig Gas geben. Die 64km und 1400 Höhenmeter kann man also auch mit ein paar halben Bananen von den Verpflegungsstellen überwinden! Weil ich nicht wusste, was die Beine zu dieser Aktion sagen, habe ich am Ende etwas die Pace rausgenommen aber ein paar Minuten hätten wir da sicher noch rausholen können, wenn wir etwas mehr ans Limit gegangen wären.”

Oranger Engel auch im Wettkampf
Zum Sieg in der Damen-Wertung der Mitteldistanz verhalf das MTBvD A-Team Julia Schwarz, die wenige Kilometer vor dem Ziel mit einem Platten am Streckenrand stand.
Auf die verzweifelte Frage “Ihr habt bestimmt auch keinen Schlauch dabei?” warf Tobias im Vorbeifahren nur ein Set aus Schlauch, CO2-Patronen und Reifenhebern aus der Trikottasche. Die Utensilien störten eh, waren sie doch nur dorthin gewandert, weil sie sich langsam aber sich von der Sattelstütze verabschiedet hatten.
Julia bedankte sich im Ziel, welches sie so noch mit sechs Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten erreichen konnte, direkt mit einem neuen Ersatzschlauch.

Übrigens: Der XtasY Marathon war nun der erste Marathon bei dem wir mit dem Auto zum Duschen gefahren sind und uns dahin noch per Navi haben leiten lassen.


Tobias zeigt bei den Vorbereitungen, was uns über Hügel und Berge bringt: Sporternährung von Powerbar.


Auch beim Aufwärmen ist Powerbar immer dabei.


Powerbar Powergels. Sonst auch immer dabei, heute dummerweise leider im Kofferraum verblieben.


Es sollte “wet” werden – die Bikes waren jedenfalls darauf vorbereitet.


Podium der Junioren auf der Mittelstrecke. Lukas Bachmann vor Tobias Atzberger. Dritter wird Nick Wichmann, der aber die Siegerehrung verpasst.
Tobias Sachpreis, passend zum Wetter: Ein Schutzblech.


Tobias und Matthias nach dem Rennen. Das Foto hat übrigens Lukas Bachmann gemacht, der ebenfalls in der beschriebenen Schlammpfütze gelandet war.




Putzbedarf.


Lief trotzdem einwandfrei: Sram X.0 Schaltwerk.


Was von einem Marathon übrig bleibt: Erst ein Fall für den Gartenschlauch, dann für die Waschmaschine.

Rückblick: das MTBvD A-Team beim Ruhrbike Marathon in Wetter

September 5, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse, Topnews

Dass es heiß werden wurde, war abzusehen. Aber mit einer solchen Hitzeschlacht rechneten wohl die wenigsten Fahrer beim Ruhrbike Marathon, dem 3. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy, in Wetter an der Ruhr am 3. Juli 2010.

Kreislaufzusammenbruch bei Lukas Löttert
In der Vorwoche noch durch eine Erkältung heimgesucht und stark geschwächt ignorierte der 15-Jährige seinen Körper und ging trotzdem an den Start. Die Quittung folgte dann nach wenigen Kilometern. An einem Anstieg krampfte ein Beinmuskel derart stark, dass Lukas nicht vernünftig aus den Klickpedalen kam und stürzte. Seinem von der Erkältung und mörderischen Hitze schon geschwächten Kreislauf gab dies den Rest und Lukas verlor kurz das Bewusstsein. Durchgecheckt in einem Rettungswagen, konnte zwar Entwarnung gegeben werden – das Rennen war aber trotzdem für ihn gelaufen.

Tobias erreicht Platz 3
Zwei volle Trinkflaschen ab Start und weitere vier Trinkflaschen durch die teameigenen Feedings reichten für Tobias nicht aus, er musste trotzdem noch an der zweiten Verpflegungsstellen auffüllen. “Das war so unglaublich heiß. Ab Mitte der Strecke ist mein Puls in den Keller gegangen, selbst an den Anstiegen fror ich dann plötzlich. Zwischendurch habe ich mich dann sogar einige Minuten in den Schatten gesetzt, um keinen Kreislaufzusammenbruch beim Fahren zu riskieren.” Im Ziel wurde er nach 3:05:44 Stunden klassiert, was in seiner Altersklasse ohne Lizenz für den 3. Platz von insgesamt 10 Jugend-Startern reichte. Es gewann Simon Boecker vor Maurice Wiegelmann. “Damit hätte ich nicht gerechnet, denn eigentlich liegt mir große Hitze gar nicht. Aber bei den Anderen ist es wohl einfach noch schlechter gelaufen”, so Tobias im Ziel.

Literweise kippten nette Streckenanwohner Wasser über die Fahrer und auch an den Teamfeedings bekam jeder Fahrer noch eine dritte Flasche mit Wasser zum Abkühlen angereicht. “Am Schluss war alles egal. Ob da jetzt Cola, Wasser oder Iso in der Flasche war – als klar war, dass ich mit den Flaschen bis auf den Hardtkortberg komme, habe ich jeden restlichen Tropfen Flüssigkeit ins Trikot gekippt. Das waren ja noch die mit dem 10cm-Reißverschluss, ohne Chance auf Ventilation”, erzählt Tobias.

Bis Kilometer 11 hatten Tobias und Matthias auch dieses Mal wieder zusammen Tempo gemacht, danach musste Tobias abreißen lassen. “Der erste Straßenanstieg entscheidet hier, wie lange man im ersten Trail wartet. Daher habe ich Tobias und mich da mit Maximalpuls hochgetrieben.”, erzählt Matthias und ergänzt: “Ich komme mit hohen Temperaturen aber ein wenig besser als Tobi klar. Die gleiche Zeit wie im Vorjahr, trotz dieser Wahnsinnshitze – ich bin zufrieden.” Am letzten Anstieg sammelte Matthias sogar noch ein paar Bundesligafahrer ein, die den Marathon später als “kranke Hitzeschlacht” bezeichneten. Im Ziel standen 2:47:08 Stunden auf der Uhr und der 9. Platz im insgesamt 56 Fahrer großen Feld der Herrenklasse ohne Lizenz. “Das Limit waren heute nicht die Beine sondern der Kreislauf, zum Ende hin sackte der Puls immer mehr in den Keller inklusive aller sonstigen Warnzeichen”, so Matthias.

Maren Flender mit Materialbruch
Keine Probleme in der Gluthitze hatte Maren Flender, die an aussichtsreicher Position lag bis ein Defekt sie kurzzeitig stoppte.”Als ich beim zweiten Überqueren der Ruhrbrücke die Treppe hochgelaufen bin, und mein Rad angehoben habe, fühlte sich das Hinterrad so verdächtig locker an”, so Maren. Ein kurzer Blick auf das Ausfallende bestätigte alle Befürchtungen: Das Schaltauge hatte sich teilweise aus dem Rahmen verabschiedet. (Wir erinnern uns.) Maren schaffte es mit großer Vorsicht trotzdem noch ins Ziel und sicherte sich mit einer Zeit von 2:50:46 Stunden den 5. Platz bei den Frauen mit Lizenz hinter der Gewinnerin Sandra Gockert, die für die Strecke 2:28 Stunden brauchte. “Das war zwar eindeutig zu warm heute aber trotzdem wäre ohne Defekt noch mehr drin gewesen”, so ihr Fazit des Rennens.

MTBvD Racing A-Team auf Hitze vorbereitet
Zusätzlich zu den zwei Verpflegungsstellen bei Kilometer 16 und 35 war das MTBvD A-Team an zwei weiteren, logistisch und strategisch günstigen Punkten, mit neuen Trinkflaschen versorgt worden. Insgesamt 18 Powerbar-Trinkflaschen und Gels waren vorbereitet worden, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust alleine von Tobias und Matthias im Rahmen zu halten.

“Dass wir überhaupt ins Ziel gekommen sind und es bei mir noch für den dritten Platz gereicht hat, war heute weniger unsere eigene sportliche Leistung als die Leistung unsere Betreuer”, so Tobias’ Zusammenfassung des Tages und ergänzt: “Ohne die zwei zusätzlichen Feedings hätte ich noch stärker auf die Bremse treten müssen oder wäre zwischendurch umgekippt. Daher den allergrößten Dank an unsere Helfer!”.


Vorbereitung: Das MTBvD-Team war dank POWERBAR so gut wie möglich auf die zu erwartende Hitzeschlacht eingestellt.


Aber keine Trinkflasche nützt etwas, wenn sie nicht an die Strecke kommt.


Startvorbereitungen: Neben zwei Schatten spendenden Trailern bereiten sich Matthias und Tobias auf den Marathon vor.


Aufwärmen zwischen LKWs – aber im Schatten!


Schatten auch im Startblock – dank unserer großartigen Betreuern.


Kein Schatten mehr: Maren Flender auf der Strecke.


Auf der steilsten Straße in Volmarstein: Matthias trotzt Staub und Hitze.


Tobias auf der Strecke in Volmarstein – im Wiegetritt. Ob es am Personal im Hintergrund lag?


In jedem Fall reichte es für den 3. Platz in der Jugendklasse! Das Schloss ist übrigens super praktisch und sichert regelmäßig nach den Marathons unsere Räder, während wir unter der Dusche stehen.

Platz 3 für Alfred Koffler beim Sigma Sport Bike Marathon Neustadt a.d.W.

September 1, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse

Auf der sehr abwechslungsreichen, anspruchsvollen Strecke mit heftigen technischen Passagen in Neustadt belegte Alfred Koffler den hervorragenden 3. Platz in der Masters-Wertung und damit auch den 23. Gesamtplatz auf der 31 km langen Strecke mit 700 Höhenmeter.

So beschreibt Alfred das Rennen:

Habe im Vorfeld schon gehört,dass der Kurs sehr anspruchsvoll ist,kann das letztendlich voll bestätigen. Für mich persönlich (war zum ersten mal in Neustadt am Start), die technisch anspruchsvollste Strecke, die ich bis jetzt bei einem Rennen gefahren bin; aber auch eine der Schönsten. Zum Glück hatte es recht schnell vom Regen in der Nacht davor abgetrocknet, bei Nässe hätte ich so manchen Downhill nicht fahren wollen. Da ich noch am selben Abend mit meiner Freundin in Urlaub fahren wollte, bin ich die technischen Passagen recht vorsichtig angegangen. Wenn ich durch Sturz u. evtl. daraus resultierender Verletzung den Urlaub versemmelt hätte, wäre ich jetzt wohl ein Kopf kürzer!
Konditionell hatte ich mich ziemlich gut gefühlt,hatte bis zum Ende des Rennens recht gute Beine.
Leider ist jetzt nach drei Wochen USA(deswegen der späte Bericht), ohne Bike,dafür mit viel Burger&Budweiser, die Form ziemlich im Eimer!

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl ich bei den technischen Passagen sehr vorsichtig war, trotzdem auf’s Podest der Altersklasse gefahren.

Viel Pech und trotzdem gute Ergebnisse beim SKS Sauerland Marathons in Grafschaft für das MTBvD A-Team

August 25, 2010 by admin  
Filed under Raceberichte, Raceergebnisse, Topnews

Nach einer guten Trainingswoche, einer optimalen Vorbereitung des Materials, leckeren Nudeln mit Pilzen am Vorabend und mit einem hervorragend funktionierenden Zeitplan standen Lukas, Tobias und Matthias aus dem MTBvD A-Team am Samstag am Start des SKS Sauerland Marathons in Grafschaft.

Lukas konnte aus einem der ersten Startblöcke ohne große Hindernisse direkt ins Renngeschehen auf der 59 Kilometer-Strecke eingreifen. Und obwohl erst Mitte der Woche gemeldet, bekamen auch Tobias und Matthias noch einen Startplatz in einem der mittleren Blöcke zugeordnet. Trotzdem mussten sich beide nach dem Start erst mal durch die Fahrermenge vor ihnen arbeiten. Das Streckenprofil sah zwar nahezu durchgehend breite Waldwege vor, aber für die ersten schnellen Abfahrten wollten die beiden unbedingt aus dem anfänglichen Gedränge heraus. Also wurde direkt Vollgas gefahren und schon vor der ersten Abfahrt waren beide durch das unbeschreiblich dichte Gedränge von Fahrern, in dem einem zu jedem Nachbar nur einige Zentimeter Platz blieben, bis auf wenige Meter an Lukas herangefahren.

Dann ging es in die erste Abfahrt, die den Rennverlauf für Matthias und Tobias grundlegend verändern sollten. Ein Stein schlitze Matthias’ Hinterreifen auf knapp zwei Zentimetern auf, so dass die Luft schlagartig das Weite suchte. “Ich hörte nur einen Knall, als ob ich über einen Luftballon gefahren wäre und dann musste ich auch schon zusehen, dass ich mit dem Rad von der Strecke runter komme”. Reifen runter, Schlauch raus, neuen Schlauch rein, Reifen wieder drauf, zwei CO2 Patronen reinjagen, hieß es dann unter erschwerten Bedingungen im Brennesselgestrüpp, denn ein paar Zentimeter weiter stürzte sich das restliche Fahrerfeld mit 40 km/h ins Tal. “Eine Reifenpanne auf dem Mittelstreifen der A3 im Berufsverkehr wird recht ähnlich sein”, so Matthias’ Resumée.

Nur einige hundert Meter später hatte es in der Zwischenzeit Tobias erwischt. Auch seinem tubeless-montierten Hinterrad wurde wohl ein Stein zum Verhängnis, der ein so großes Loch verursachte, dass auch die Dichtmilch nicht mehr dichtete: “Ein lauter Knall und dann spritzte das weiße Zeug schon durch die Gegend.”, so Tobias. “Ich habe dann nur noch versucht, heil von der Strecke runterzukommen ohne überfahren zu werden”. Zwar hatte auch Tobias Ersatzschlauch und Kartuschenpumpe parat, bekam das fest – zu fest – montierte Tubelessventil aber nicht aus der Felge. Matthias, der kurz nach seinem eigenen Defekt vorbeikam, versuchte zwar zu helfen, konnte aber ohne Werkzeug auch nichts ausrichten und setzte seine Aufholjagd nach wenigen Minuten fort.

Andere würden aufgeben, Tobias nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er einen Zuschauer gefunden, der ihn mit seinem Motorroller zu einem Bauernhof brachte. Auf das Klingeln an der Tür öffnete zwar niemand, aber der Rollerfahrer und gleichzeitig Freund des Bauers, wusste in welcher Scheune die Werkbank war. “Der meinte nur er, er regelt das schon und ich solle mal schauen, ob ich da finde, was ich suche. Rein in die Scheune, Zange gegriffen und nach ein paar Minuten war das Ventil draußen und der Schlauch drin.”, berichtet Tobias begeistert. Nachdem er zurück zur Strecke gebracht worden war, wartete zwar schon der Schlusswagen aber jetzt gab der 16-Jährige nur umso mehr Vollgas und nahm die Verfolgung von ganz, ganz hinten auf. Zuvor musste Tobias aber noch vier Kilometer laufend bis zur nächsten Luftpumpe zurücklegen – beim Aufpumpen war in der Hektik wohl trotz zweier Kartuschen zu viel danebengegangen.

Umso höher ist die anschließende Leistung zu bewerten. Das Ziel erreichte Tobias auf Platz 223 von 317 Fahrern der mittleren Strecke und hatte damit auf seiner Aufholjagd durch das Feld nicht weniger als 94 Fahrer wieder eingeholt.

“Wenn ich in den Ferien morgens schon um 4:45 Uhr aufstehe, dann will ich auch ein paar Punkte für die Trophy-Wertung und kein DNF (Did not finish) mit nach Hause nehmen”, so Tobias, der so erst nach rund 1:30h den Startloop hinter sich gebracht hatte, im Ziel. “Wahrscheinlich hätten wir beide an dieser Stelle weniger aggressiv fahren sollen, hier liegt schon eine Menge abseits der Idealspur im Weg rum”, ergänzt Matthias.
(Anmerkung: Auch Ralf Haupt zerlegte es den Reifen)

Das restliche Renngeschehen war fast schon unspektakulär. Sowohl Tobias als Matthias fuhren Vollgas, um wenigsten noch ein paar Minuten Zeit gutzumachen. Matthias bekam aber schon bald die Konsequenzen dieses Kraftaktes zu spüren. Jetzt in einem deutlich zu langsamen Fahrerfeld unterwegs, musste er sich ständig den Weg freirufen und kam mit seiner Einteilung von Gels und Trinkflaschen durcheinander. “Am vorletzten Berg war dann einfach Ende, da wollte ich nur noch ankommen. Der Rücken schmerzte und auf den Abfahrten zitterten die Beine. Hinsetzten ging wegen der vielen Schläge aber auch nicht – dann wäre ich abgeflogen oder hätte einen weiteren Reifendefekt, der Mantel war ja immer noch kaputt, riskiert”, berichtet Matthias. “Irgendwo – ich hatte gerade einen Riegel im Mund und konnte noch nicht mal eine Warnung rufen – hat dann noch bei rund 50 km/h einer vor mir von der rechten Waldwegspur plötzlich auf die linke gewechselt.” Eine Vollbremsung konnte gerade noch einen Zusammenstoß verhindern aber die Konzentration war danach endgültig verloren.

Für Lukas lief es deutlich besser und schneller – er wurde von Defekten verschont, versäumte es aber, seine Trinkflaschen aufzufüllen. Bei den hohen Temperaturen und der brennenden Sonne reichten die knapp 1,5 Liter nicht für drei Stunden Renntempo. “Die letzten Meter waren eine einzige Qual, mir wurde schon Schwarz vor Augen. Die Beine brannten, wollten schon lange nicht mehr, aber ich wollte noch ins Ziel”, so Lukas total erschöpft nach seiner Ankunft.

Dort war er auf nach 3:01:52 Stunden auf dem 7. Platz bei den Junioren klassiert worden. Matthias erreichte nach 3:18:27 Stunden und auf Rang 33 in der Herrenklasse den Zielbogen, Tobias wurde trotz aller Hindernisse nach 3:37:21 Stunden auf Platz 8. Platz der Junioren gezählt.

Aus sportlicher Sicht zwar größtenteils ein Wochenende zum abhaken, doch das MTBvD A-Team blickt schon wieder in die Zukunft. Tobias optimistisch: “Aus Fehlern lernt man. Wenn wir auch in Zukunft keine Reifendefekte verhindern können, so passieren uns die anderen Fehlentscheidungen bestimmt kein zweites Mal”.

Für das MTBvD Racing A-Team geht es auch direkt weiter. Tobias und Matthias starten am kommenden Sonntag, 29. August, beim 2. Wildwald-Vosswinkel Marathon in Wickede.

Der Tag in Bildern


Schon beim Warmfahren war es warm. Mittags notierten die Offiziellen dann 29 Grad.


Tobias bei der Zieldurchfahrt. Mehr als 60km, 1550 Höhenmeter und ein schwieriger technischer Defekt lagen zu diesem Zeitpunkt hinter ihm.


Brauchte weder Pumpe noch Schlauch: Lukas Löttert wurde von Pannen verschont.


Tobias, Lukas und Matthias nach dem Rennen. Die Ergebnislisten wurden erst mit langer Verzögerung ausgedruckt und waren auch am Abend noch nicht im Internet abzurufen.


Egal. REKOM ist eh der beste Trainingsbereich.

Platz 1 für Ralf Haupt trotz Hindernisse beim Sauerland Marathon

August 24, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse, Topnews

Trotz massiver Probleme mit Körper und Material konnte Ralf Haupt beim Grafschafter Sauerland Marathon erneut den 1. Platz der Handicap-Wertung für sich verbuchen.
Sein Fazit zum Rennen: “Diesen Tag möchte ich schnell vergessen und nie wieder erleben.”

Was war denn passiert das Ralf so denkt?
Hier sein Rennbericht:
“Bis Kilometer 10 alles super bei mir,  dann habe ich ein Schlagloch übersehen was in einem Platten resultierte. Alle die ich vorher überholen konnte fuhren wieder an mir vorbei.
Also wieder aufholen und bei Kilometer 14 fuhr ich gerade an Markus heran als ich schon wieder einen Platten hatte. Ich hatte beim erstem Platten den Mantel zwar nach Gegenständen abgetastet aber das Finger große Loch im Mantel übersehen durch den der Schlauch raus kam. Zum Glück war Markus da der mir noch einen Schlauch gab. Mit meinem altem Schlauch habe ich das Loch unterfüttert,und gehofft das es hält.
Bei Kilometer 30 auf einmal ein wahnsinniger Krampf im Oberschenkel. Ich musste aus dem Sattel und ein Paar Meter schieben, wobei ich solche Schmerzen hatte, dass ich schon aufgeben wollte. So etwas hatte ich noch nie.
Dann ging es wieder,und ich fuhr mit Halbgas Richtung Ziel. Oberschenkel und Reifen habe gehalten.
Unter diesen Voraussetzungen hätte ich nie mit Platz 1 gerechnet, deshalb bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.”

Wir gratulieren Ralf zu dieser Leistung

Platz 2 für Alfred Koffler beim 4. Aspen MTB Marathon

Juli 23, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse, Topnews

Kommentare deaktiviert

Sehr viel Spaß hatte Alfred Koffler bei seiner Teilnahme des 4.Aspen MTB Marathon.
Mit einem 5. Platz in der Gesamtwertung und Platz 2 in seiner Altersklasse zeigte sich Alfred mehr als zufrieden.
Hier sein Zitat zum Rennen:

“Die ersten 3 waren recht schnell weg,dann super mit dem 4. zusammengearbeitet,nach hinten war dann auch gut Abstand.
Super Oranisation des Rennen! Recht “familiäre” Veranstaltung,mit viel Hingabe organisiert.
Hat Spaß gemacht!”

Wir Gratulieren Alfred zu diesem Erfolg

Platz 1 für Eberhard Schulte beim Ruhrbike-Marathon: Cape epic an der Ruhr!? (ein Rennbericht)

Juli 6, 2010 by admin  
Filed under Raceberichte, Raceergebnisse, Topnews

Kommentare deaktiviert

Cape epic an der Ruhr!?

Meine erste Teilnahme am Marathon des Ruhrbikefestivals in Wetter stand an.

Nach verkorkstem Rennwochendende in Haltern hatte ich mir für dieses Wochenende vorgenommen die ersten 15 min des Rennes einmal ohne Sturz zu überstehen.
Klaus Reinisch meinte vor dem Start mit der richtigen Einstellung “Ebi – Wetter genießen!”
Was an diesem Tag zweideutig gemeint war:
Bei 18 Grad fuhr ich morgens aus dem Sauerland los um ca. eine Stunde später bei 26 Grad in Wetter zu landen – nach dem Rennen sollte ich bei 36! wieder ins Auto steigen.
Die Mundpropaganda versprach heute viele schöne Trails.
In der Startphase wollte ich mich möglichst nach vorne arbeiten um am ersten Trail relativ frei fahren zu können.
Doch durch den aufgewirbelten Staub des Feldes plus Sonneinstrahlung konnte man während der Startphase nicht mal mehr den Untergrund richtig erkennen – der Vordermann wirds schon richten.
Dann kam etwas was ich noch nicht erlebt habe!
Kilometer lange Trails nur kurz unterbrochen durch Ortsquerungen oder Verbindungsstücke auf Forstwegen!
Ein einziges langes CC-Rennen, ständige Richtungswechsel forderten höchste Konzentration, der Kopf war so damit beschäftigt, dass die brennenden Beine und Lungen gar keinen Alarm schlagen konnten.
Eines der vielen Highlights war ein Teilstück vor dem ein offizielles Veranstalterschild stand “ACHTUNG! Tiefster Dschungel!
Ein 30cm breiter Pfad in einem Hohlweg, von Seiten griffen die teilweise dornigen Pflanzen förmlich nach einem.
Hitze, Staub, Trails so stelle ich mir das Cape Epic vor!
Und ja wenn Ihr Mountainbiking liebt und Trails besonders müsst Ihr nächstes Jahr nach Wetter!!!
Bis auf einen Kettenklemmer der ein paar Plätze kostete bin ich gut wieder auf dem Harkortberg angekommen.
Gereicht hat es zu Platz 12 Gesamt, SEN 1 Fun Platz 1.
In diesem Sinne
Genießt Wetter!
Ebi

RG-Pfalz beim Ultra Bike in Kirchzarten

Juni 22, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse, Topnews

Kommentare deaktiviert

Fahrer: Fabian Ferrano, Wolfgang Block, Rainer Acker, Steffen Faulhaber, Elio Di Leo, Roger Meihost

Basics
Datum: 20. Juni 2010
Ort: Kirchzarten
Disziplin: Marathon
Rennname: Black Forest ULTRA Bike Marathon

Strecke
Kilometer: 77 km (81,5 real)
Höhenmeter: 2000 hm (2150 real)
Runden: 1
Zeit: 4:45:27
Streckenverlauf: Wald- und Forstwege, 2 Singletrails

Persönlich
Platzierung: 8. der Mannschaftswertung

Rennverlauf: Das erste mal sind wir solch ein Rennen in der Mannschaftswertung gefahren und natürlich fehlte die Abstimmung. Das Wetter war gerade noch ertragbar. Dunkelgrauer Himmel am Start 8° C und am Berg noch 4° C. In den Abfahrten wurde es richtig kalt. Am Anfang ging es gemächlich los. Die ersten 800 hm am Stück mussten erst einmal bewältigt werden. Zu Viert waren wir dann auch am ersten Berg zusammen und schossen herunter zur ersten Verpflegung bei km 30. Dort fuhren Fabian und Steffen gleich langsam weiter, Elio traf dann kurz danach ein. Rainer und Elio entleerten mal die Blase und fuhren auch gleich weiter. Ich habe dann auf Wolfgang gewartet und ihn wieder an Rainer und Elio herangeführt, dass er nicht alleine weiter fahren musste. Am Titisee trennte ich mich wieder von dieser Gruppe und fuhr zu Steffen und Fabi auf. Mit angezogener Handbremse fuhren wir dann den nächsten Berg hinauf, da uns ein Mann fehlte für die Teamwertung. Man wird als Team gewertet, wenn man zu viert innerhalb von 30 sec. über die Ziellinie fährt. Vor der nächsten Abfahrt warteten Fabi und ich auf Steffen und erblickten an seinem Hinterrad plötzlich Rainer. Jetzt waren wir wieder zu viert und alles war perfekt für die Teamwertung. Wir beschlossen auch so weiter zu fahren, da keiner alleine war. So fuhren wir die Berge hinauf und sammelten uns vor jeder Abfahrt, dass die Lücken nicht zu groß wurden. Nach gut 4:45 min sind wir als Achtes Team über die Ziellinie gerollt, in Anbetracht dessen war da alles vor uns ankam war das nicht schlecht.

http://services.datasport.com/2010/m…ck/RANG203.HTM

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Super für das erste mal als Team und der Spaß stand ja im Vordergrund.

Fazit Rennen: Was soll man zu Kirchzarten mit 5000 Startern sagen?? Schon immer super Orga, Super Startergeschenk, Super Expo, Super Event einfach alles Super
Sonstiges
Fotos: Werden nachgereicht, haben einige Fotos selbst gemacht und ein Fotoservice war ja auch vor Ort, werde bei Gelegenheit ein Album anlegen.

XCM Willingen – Wie man aus Pech und Frust noch einen schönen Samstag macht

Juni 22, 2010 by admin  
Filed under Raceberichte, Raceergebnisse, Topnews

Kommentare deaktiviert

Mit MTBvD Castle waren wir direkt in der Team-Zone platziert worden und parkten neben allerhand Downhill-Teams wie Trek, Scott World Racing und Santa Cruz Syndicate.
Sogar einen Wachmann nebst äußerst schlecht gelauntem Wachhund hatte man für uns vorgesehen. Gut, dass sich der MTBvD-Schriftzug auf dem Trikot auch auf MTBvD-Castle wiederfand. Ansonsten würde ich jetzt noch vor dem Eingang warten.

Nach Rahmenbruch im abschließenden Training im Anschluss an 3 1/2 Stunden Autobahngequäle durch das Ruhrgebiet stand Tobias dann plötzlich am Freitagabend nicht nur ohne funktionstüchtiges Sportgerät sondern auch ohne jegliche Motivation da. Nachdem sich auch alle umstehenden Teammechaniker interessiert das Malheur angeschaut hatte, war klar: da war nichts mehr zu retten. Das Schaltauge war am Schaltwerk verblieben, hatte sich aber aus dem Rahmen gerissen.

Viele würden jetzt aufgeben. Wir natürlich nicht.

Trotz “Null Bock auf Garnichts”-Haltung bei diversen Personen entschlossen wir uns, eine Kreation aus Fahrrad Nr.3 in der Ladebucht und den “Resten” von Tobias’ Teambike zu erschaffen. Aus einem gefühlt tonnenschweren Giant-Alu-Rahmen mit Syntace VRO-Vorbau entstand unter Übernahme von Lenker, Bremsen und Pedalen etwas, mit dem man einen Marathon fahren kann. Theoretisch. Die Geometrie passte natürlich überhaupt nicht, der Rahmen war eine Nummer zu klein und den Sattel konnten wir ebenfalls nicht tauschen. Also ideale Vorraussetzungen für den nächsten Tag, als wir um 1 Uhr morgens den letzten Schraubendreher niederlegten.

Für mich war es dann eine Nacht fast ganz ohne Schlaf. Entweder ein Nachbar-Truck war der Meinung um 3 Uhr morgens einen ungedämmten Generator anzuwerfen, betrunkene Festival-Camper liefen grölend durch die Straßen oder ich war damit beschäftigt, Tobias in eine Position zu bugsieren, in der er nicht schnarchte (Denn MTBvD Castle stand schief. Sehr schief. Tobias schaffte es übrigens erstaunlicherweise, dabei weiterzuschlafen).

Frisch, fröhlich und ausgeschlafen (Ironie!) sprangen wir dann um 6 Uhr früh aus den Betten und auf die Rollentrainer zum Aufwärmen. Mit Startblock D durften wir uns dann gaanz hinten anstellen und fingen nach dem Startschuss erst mal an, uns durchs Gemüse an den aberhunderten Fahrern auf den ersten Berg hochzuarbeiten. Tobias schien über Nacht seine Motivation zurückgefunden zu haben und kämpfte sich angetrieben von der Aussicht auf eine heiße Dusche, Pizza und ein warmes Bett durch Nebel und Nieselregen über die Strecke. “Bergauf wurden die Rückenschmerzen mit jedem Anstieg schlimmer und bergab musste ich die Geschwindigkeit rausnehmen, um keinen Sturz mit dem unbekannten Fahrrad zu riskieren.”, berichtete er im Ziel. Eine richtige Entscheidung, denn überall auf der Strecke sah man Fahrer stürzen. Nach einem kleinen Boxenstopp, weil sich Tobias Sattelstütze in den Rahmen verabschiedet hatte, einem mittleren Boxenstopp, weil mir nach Abnehmen meiner Brille (Fog!) Dreck ins Auge geflogen war und einem großen Boxenstopp (obwohl wir sowas mittlerweile auch in ein paar Minuten schaffen) wegen eines Platten bei Tobias, waren wir froh als Willingen wieder näher rückte. Da es bei nur einer Wertungsklasse, nämlich “Kleine Runde – Herren” dann irgendwie doch egal ist, ob es jetzt Platz 99. und 100. oder 146. (Matthias) und 147. (Tobias) werden, waren wir zusammen geblieben und erleichtert, dass wir es trotz allen ungünstigen Umständen und Voraussetzungen vor allem vollständig und heil ins Ziel geschafft hatten.

Waldemar Fuchs erreichte Platz 18. auf der Mittleren Runde und platzierte so das MTBvD A-Team in den den Top20 – Gratulation! Max Messing wurde auf der Strecke stark ausgebremst und beende die Kleine Runde auf Platz 289.

Ein paar Bilder – mit exklusiven Einblicken in die MTBvD-TechArea:


MTBvD Castle in der Team-Area. Jetzt auch im Set mit hochwertigem 500W-Baustrahler erhältlich.


Ausgeschlafende Fahrer beim Aufwärmen. Tobias (1439) sucht gerade noch seine Motivation, Matthias ein Bett.


Jeder Marathon hat mal ein Ende. Auch wenn das so aussieht, als ob wir uns gerade gegenseitig vom Rad werfen wollen – wir verstehen uns eigentlich ganz gut.


Perfekte Betreuung: Jacke, Cola und Handtuch im Ziel. Aber um das mal grundsätzlich festzustellen: Ich bin nicht zu klein geraten sondern 1,80m gross und damit ziemlicher Durchschnitt. Tobias (rechts) liegt dagegen irgendwo um die 1,95m. Das liegt bestimmt an den ganzen Doping-Spritzen* (siehe Rennbericht Oelde).


Nach warmer Dusche, einem Stapel Pizza-Baguettes und Eiweiß-Shakes haben wir dann erst mal eine Stunde lang die Besucher und Regentropfen beobachtet während wir die Beine im warmen Bett hoch legten. Die Bikes waren danach aber leider immer noch dreckig.


Sehr dreckig.


Also los. Getreu dem Motto “Don’t be gentle, it’s a rental” immer drauf mit dem Kärcher.


Wir haben ja alles dabei.


Tobias kann schon wieder lachen und schraubt sogar in Teambekleidung.


Frisch geputzt sind Räder am schönsten.


Unsere Nachbarn, Santa Cruz Syndicate, bevorzugten eher schwerere Maschinen.


Rückbau: Aus dem Giant-Experiment müssen wieder zwei Räder werden.


Schrauben…

…schrauben…

…und recherchieren. Das passende Drehmoment sucht sich Tobias aus einer Liste auf der Tür des Laderaums heraus. Bitte beachten Sie auch unseren Reifen-Sponsor :) – Daneben hängen dann noch weitere Checklisten für Alles und Jeden…


… und zwischendurch einen Schluck Kaffee mit einem Schuss Bremsenreiniger und einem Tröpfchen Isopropanol.


Auf dem Boden sieht man es – der Samstagnachmittag war nass. Also nichts wie weg hier aus Willingen und auf zum nächsten Rennen.

Nächster Halt: SKS Cup in Haltern am See, 27. Juni
Mehr Bilder: http://mtbvd-forum.de/album.php?albumid=306

Platz 2 für Ralf Haupt in Willingen (Handicap-Wertung)

Juni 15, 2010 by admin  
Filed under Raceergebnisse, Topnews

Kommentare deaktiviert

Einen hervorragenden 2. Platz für Ralf Haupt gab es beim Rocky Mountain Bike Marathon in Willingen.
In 2.45.38,1 Stunden absolvierte er den 52 km Langen Rundkurs mit knapp über 1600 Höhenmetern und konnte seine Zeit gegenüber dem Vorjahr um 9 Minuten verbessern.
Dementsprechend zufrieden ist Ralf auch mit dem Ergebnis. Hier sein kurzer Rennbericht:
“Bin aus dem Startblock B gestartet und habe am Anfang gleich Gas gegeben um in dem ersten Engpass weit vorne zu sein um einen Stau zu vermeiden. Ich habe die ganze Zeit gute Beine gehabt und konnte so fahren wie ich es mir vorgenommen hatte. Die Stecke war am Ende leicht verändert gegenüber dem Vorjahr.So das wir am Ende noch ein Paar Höhenmeter extra bekamen.
Ich bin sehr Zufrieden und konnte meine Zeit vom Vorjahr um 9 Minuten verbessert, bei einem Anstieg zum Schluss mehr.”

Nächste Seite »