XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon: Platz 2 für Tobias Atzberger und Platz 12 für Matthias Heinemann
September 5, 2010 von admin
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Nur eine Woche nach dem SKS Sauerland Marathon in Grafschaft stand am vergangenen Sonntag für das MTBvD A-Team gleich das nächste Langstreckenrenne im Kalender. Beim 5. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy dem XtasY Wildwald-Vosswinkel Marathon hieß es zwei Runden auf der 32 Kilometer langen Strecke zu bewältigen.
Aus Grafschaft hatte man gelernt und so waren diesmal nicht nur Wild Grip’R Reifen von Michelin montiert sondern auch Zweitpumpe und Miniaturzange gegen Widerstand leistende Tubelessventile im Gepäck. Gegen das Wetter half jedoch auch dies nicht.
Die Vorhersage versprach regen, und so kam es auch. Tobias ließ beim zu frühen Frühstück um 5:30 Uhr optimistisch die Jalousien hochfahren und drückte nach einem Blick nach draussen sofort wieder die “nach unten”-Taste. Schon jetzt regnete es am Niederrhein in Strömen. Doch pünktlich zur Ankunft in Arnsberg-Vosswinkel war es bedeckt aber trocken. Gut so, denn Regen im Wettkampf geht gerade noch, Regen vor dem Start geht gar nicht.
Nach wieder mal optimal verlaufenden Vorbereitungen, Aufwärmprogramm auf dem Rollentrainer und einer extra Portion StartOil auf den Beinen, ging es auf die Strecke. Mit 14 Grad hatten sich auch die Temperaturen dem Wetter angepasst. War es auch von oben her trocken, so glichen die Wege noch immer einem Sumpfgebiet. Kilometer um Kilometer sammelten die Räder mehr Schlamm. Aber selbst auf den letzten Metern schalteten die SRAM X.0 Schaltwerke und Umwerfer noch einwandfrei, das Material hielt durch.
Die Strecke war vor allem eines: unspektakulär. Auf zumeist geschotterteten Waldwegen ging es moderat bergauf oder verdammt schnell bergab. Tobias und Matthias bildeten durchgehend eine Gruppe und wechselten sich im Formationsflug ab. Nach rund 1:26 Stunden passierten beide das erste Mal Start/Ziel. Auf der zweiten Runde begann es dann zu regnen und die Schlammschlacht begann so richtig – beim dichten Hinterherfahren sammelte man nun literweise Dreck und Matsch. Auf den letzten Kilometern vor dem Zieldurchlauf hatten sich die Veranstalter wohl noch daran erinnert, dass es sich um einen Cross-Country-Marathon handelt: Es gab einen Trail. Also vielleicht war es mal ein Trail, in der zweiten Runde war es passagenweise eine einziges Matschfeld welches selbst in Laufen nur rutschend bewältigen konnte. Dort wurde Matthias dann auch noch Opfer eines fieses Schlammloches. In der ersten Runde an dieser Stelle noch mit den Schuhen in einer zu tiefen Pfütze gelandet, wollte er diese Passage in Runde zwei auf einer anderen Fahrspur nehmen. Leider übersah er dabei den kleinen Absatz, der das Vorderrad festhielt, so dass Matthias einen langsamen Salto in den Schlamm machte, dort aber elegant auf allen Vieren landete. Aber nichts schlimmes passiert und weiter. Mit den Handschuhen voller Schlamm war Schalten mit den Gripshiftern jetzt aber unmöglich. Aber auch dieses Problem wurde am nächsten, trockenen Baumstamm gelöst.
So standen im Ziel 2:59:15 Stunden für Matthias und 2:59:17 Stunden für Tobias auf der Uhr (dabei haben wir den Zeitnehmer doch gleichzeitig und parallel umgefahren). Matthias fuhr damit auf den 12. Platz in der Herrenklasse, in der insgesamt 19 Fahrer gewertet worden.
Tobias wurden bei den Junioren gewertet, belegte dort den 2. Platz und musste sich nur dem 18-Jährigen Lukas Bachmann vom ATV-Haltern geschlagen geben. Dritter wurde Nick Wichmann, der leider die Siegeehrung verpasste
Nach dem Rennen zeigte sich Tobias hocherfreut über das Resultat: “Heute lief es wirklich hervorragend. Obwohl wir beide dummerweise alle unsere Powerbar Powergels im Auto liegen gelassen hatten und im Rennen so nichts eigenenes zu Essen hatten, konnten wir richtig Gas geben. Die 64km und 1400 Höhenmeter kann man also auch mit ein paar halben Bananen von den Verpflegungsstellen überwinden! Weil ich nicht wusste, was die Beine zu dieser Aktion sagen, habe ich am Ende etwas die Pace rausgenommen aber ein paar Minuten hätten wir da sicher noch rausholen können, wenn wir etwas mehr ans Limit gegangen wären.”
Oranger Engel auch im Wettkampf
Zum Sieg in der Damen-Wertung der Mitteldistanz verhalf das MTBvD A-Team Julia Schwarz, die wenige Kilometer vor dem Ziel mit einem Platten am Streckenrand stand.
Auf die verzweifelte Frage “Ihr habt bestimmt auch keinen Schlauch dabei?” warf Tobias im Vorbeifahren nur ein Set aus Schlauch, CO2-Patronen und Reifenhebern aus der Trikottasche. Die Utensilien störten eh, waren sie doch nur dorthin gewandert, weil sie sich langsam aber sich von der Sattelstütze verabschiedet hatten.
Julia bedankte sich im Ziel, welches sie so noch mit sechs Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten erreichen konnte, direkt mit einem neuen Ersatzschlauch.
Übrigens: Der XtasY Marathon war nun der erste Marathon bei dem wir mit dem Auto zum Duschen gefahren sind und uns dahin noch per Navi haben leiten lassen.
Tobias zeigt bei den Vorbereitungen, was uns über Hügel und Berge bringt: Sporternährung von Powerbar.
Auch beim Aufwärmen ist Powerbar immer dabei.
Powerbar Powergels. Sonst auch immer dabei, heute dummerweise leider im Kofferraum verblieben.
Es sollte “wet” werden – die Bikes waren jedenfalls darauf vorbereitet.
Podium der Junioren auf der Mittelstrecke. Lukas Bachmann vor Tobias Atzberger. Dritter wird Nick Wichmann, der aber die Siegerehrung verpasst.
Tobias Sachpreis, passend zum Wetter: Ein Schutzblech.
Tobias und Matthias nach dem Rennen. Das Foto hat übrigens Lukas Bachmann gemacht, der ebenfalls in der beschriebenen Schlammpfütze gelandet war.
Putzbedarf.
Lief trotzdem einwandfrei: Sram X.0 Schaltwerk.
Was von einem Marathon übrig bleibt: Erst ein Fall für den Gartenschlauch, dann für die Waschmaschine.
Rückblick: das MTBvD A-Team beim Ruhrbike Marathon in Wetter
September 5, 2010 von admin
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Dass es heiß werden wurde, war abzusehen. Aber mit einer solchen Hitzeschlacht rechneten wohl die wenigsten Fahrer beim Ruhrbike Marathon, dem 3. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy, in Wetter an der Ruhr am 3. Juli 2010.
Kreislaufzusammenbruch bei Lukas Löttert
In der Vorwoche noch durch eine Erkältung heimgesucht und stark geschwächt ignorierte der 15-Jährige seinen Körper und ging trotzdem an den Start. Die Quittung folgte dann nach wenigen Kilometern. An einem Anstieg krampfte ein Beinmuskel derart stark, dass Lukas nicht vernünftig aus den Klickpedalen kam und stürzte. Seinem von der Erkältung und mörderischen Hitze schon geschwächten Kreislauf gab dies den Rest und Lukas verlor kurz das Bewusstsein. Durchgecheckt in einem Rettungswagen, konnte zwar Entwarnung gegeben werden – das Rennen war aber trotzdem für ihn gelaufen.
Tobias erreicht Platz 3
Zwei volle Trinkflaschen ab Start und weitere vier Trinkflaschen durch die teameigenen Feedings reichten für Tobias nicht aus, er musste trotzdem noch an der zweiten Verpflegungsstellen auffüllen. “Das war so unglaublich heiß. Ab Mitte der Strecke ist mein Puls in den Keller gegangen, selbst an den Anstiegen fror ich dann plötzlich. Zwischendurch habe ich mich dann sogar einige Minuten in den Schatten gesetzt, um keinen Kreislaufzusammenbruch beim Fahren zu riskieren.” Im Ziel wurde er nach 3:05:44 Stunden klassiert, was in seiner Altersklasse ohne Lizenz für den 3. Platz von insgesamt 10 Jugend-Startern reichte. Es gewann Simon Boecker vor Maurice Wiegelmann. “Damit hätte ich nicht gerechnet, denn eigentlich liegt mir große Hitze gar nicht. Aber bei den Anderen ist es wohl einfach noch schlechter gelaufen”, so Tobias im Ziel.
Literweise kippten nette Streckenanwohner Wasser über die Fahrer und auch an den Teamfeedings bekam jeder Fahrer noch eine dritte Flasche mit Wasser zum Abkühlen angereicht. “Am Schluss war alles egal. Ob da jetzt Cola, Wasser oder Iso in der Flasche war – als klar war, dass ich mit den Flaschen bis auf den Hardtkortberg komme, habe ich jeden restlichen Tropfen Flüssigkeit ins Trikot gekippt. Das waren ja noch die mit dem 10cm-Reißverschluss, ohne Chance auf Ventilation”, erzählt Tobias.
Bis Kilometer 11 hatten Tobias und Matthias auch dieses Mal wieder zusammen Tempo gemacht, danach musste Tobias abreißen lassen. “Der erste Straßenanstieg entscheidet hier, wie lange man im ersten Trail wartet. Daher habe ich Tobias und mich da mit Maximalpuls hochgetrieben.”, erzählt Matthias und ergänzt: “Ich komme mit hohen Temperaturen aber ein wenig besser als Tobi klar. Die gleiche Zeit wie im Vorjahr, trotz dieser Wahnsinnshitze – ich bin zufrieden.” Am letzten Anstieg sammelte Matthias sogar noch ein paar Bundesligafahrer ein, die den Marathon später als “kranke Hitzeschlacht” bezeichneten. Im Ziel standen 2:47:08 Stunden auf der Uhr und der 9. Platz im insgesamt 56 Fahrer großen Feld der Herrenklasse ohne Lizenz. “Das Limit waren heute nicht die Beine sondern der Kreislauf, zum Ende hin sackte der Puls immer mehr in den Keller inklusive aller sonstigen Warnzeichen”, so Matthias.
Maren Flender mit Materialbruch
Keine Probleme in der Gluthitze hatte Maren Flender, die an aussichtsreicher Position lag bis ein Defekt sie kurzzeitig stoppte.”Als ich beim zweiten Überqueren der Ruhrbrücke die Treppe hochgelaufen bin, und mein Rad angehoben habe, fühlte sich das Hinterrad so verdächtig locker an”, so Maren. Ein kurzer Blick auf das Ausfallende bestätigte alle Befürchtungen: Das Schaltauge hatte sich teilweise aus dem Rahmen verabschiedet. (Wir erinnern uns.) Maren schaffte es mit großer Vorsicht trotzdem noch ins Ziel und sicherte sich mit einer Zeit von 2:50:46 Stunden den 5. Platz bei den Frauen mit Lizenz hinter der Gewinnerin Sandra Gockert, die für die Strecke 2:28 Stunden brauchte. “Das war zwar eindeutig zu warm heute aber trotzdem wäre ohne Defekt noch mehr drin gewesen”, so ihr Fazit des Rennens.
MTBvD Racing A-Team auf Hitze vorbereitet
Zusätzlich zu den zwei Verpflegungsstellen bei Kilometer 16 und 35 war das MTBvD A-Team an zwei weiteren, logistisch und strategisch günstigen Punkten, mit neuen Trinkflaschen versorgt worden. Insgesamt 18 Powerbar-Trinkflaschen und Gels waren vorbereitet worden, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust alleine von Tobias und Matthias im Rahmen zu halten.
“Dass wir überhaupt ins Ziel gekommen sind und es bei mir noch für den dritten Platz gereicht hat, war heute weniger unsere eigene sportliche Leistung als die Leistung unsere Betreuer”, so Tobias’ Zusammenfassung des Tages und ergänzt: “Ohne die zwei zusätzlichen Feedings hätte ich noch stärker auf die Bremse treten müssen oder wäre zwischendurch umgekippt. Daher den allergrößten Dank an unsere Helfer!”.
Vorbereitung: Das MTBvD-Team war dank POWERBAR so gut wie möglich auf die zu erwartende Hitzeschlacht eingestellt.
Aber keine Trinkflasche nützt etwas, wenn sie nicht an die Strecke kommt.
Startvorbereitungen: Neben zwei Schatten spendenden Trailern bereiten sich Matthias und Tobias auf den Marathon vor.
Aufwärmen zwischen LKWs – aber im Schatten!
Schatten auch im Startblock – dank unserer großartigen Betreuern.
Kein Schatten mehr: Maren Flender auf der Strecke.
Auf der steilsten Straße in Volmarstein: Matthias trotzt Staub und Hitze.
Tobias auf der Strecke in Volmarstein – im Wiegetritt. Ob es am Personal im Hintergrund lag?
In jedem Fall reichte es für den 3. Platz in der Jugendklasse! Das Schloss ist übrigens super praktisch und sichert regelmäßig nach den Marathons unsere Räder, während wir unter der Dusche stehen.
Eberhard Schulte kämpft heute um den Gesamtsieg des SKS-NRW Cup
Heute geht es für Eberhard um alles im NRW-Cup.
In Remscheid findet heute das Finale statt und Eberhard kämpft mit weiteren zwei fahrern um des Gesamtsieg.
Eberhard vor dem Rennen:
“Bei uns eine total spannende Sache drei Mann sind fast Punktgleich Mark Steinweger (Nutrixxion), Roman Köhler (Speiche Witten) und ich – nur wer das Rennen gewinnt kann auch die Serie nach Hause holen!!”
Wir wünschen ihm viel Erfolg in Remscheid
Pepe – erfolgreicher Zaungast bei der Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon
September 5, 2010 von admin
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Am Samstag, 28.08.2010, fand im südhessischen Hirschhorn (Odenwald) die Deutsche Meisterschaft der Crosstriathleten (900 – 34 -9) statt. Pepe ging im Rahmenprogramm auf die Crossduathlon-Distanz von 1 KM Laufen – 3 KM Mountainbiking – 1 KM Laufen. Pepe nutzte die erste Laufstrecke zur Orientierung. Als kleinster Teilnehmer der 11 und 12-jährigen wollte er erst mal sehen, wer die schnellen Jungs waren. Den Wechsel aufs Bike vollzog er an zweiter Position liegend, um dann den Hammer rauszuholen. Die tiefen und nassen Neckarwiesen waren genau sein Terrain, während die Konkurrenz hier mehr oder weniger versumpfte. So konnte Pepe mit 3 Minuten Vorsprung den abschließenden Lauf als Schaulauf gestalten und unter den Augen der deutschen und internationalen Triathlonprominenz den ersten Titel des Tages unter Dach und Fach bringen. Den Hauptlauf und damit den Titel des Deutschen Meisters der Crosstriathleten sicherte sich Sebastian Kienle vom Team Erdinger Alkoholfrei mit einer beeindruckenden Vorstellung. Am nächsten Morgen ging es dann ins nordhessische Bad Endbach, wo der 5. Lauf des MTB-Hessencup auf dem Programm stand. Während Petrus den Crosstriathlon mit viel Sonnenschein und blauem Himmel segnete, hat er die MTB-Strecke in Bad Endbach mit Dauerregen zu einer anspruchsvollen und kräftezehrenden Schlammpartie verwandelt. Mit diesen Verhältnissen kam Pepe allerdings sehr gut zurecht. Er musste sich im Rennen der U13m nur dem Gesamtführenden Jonas Rutsch geschlagen geben und finishte 8 Sekunden dahinter nach 24:02 Minuten auf Rang 2. Damit zementierte Pepe auch im Gesamtklassement Platz 2 und übertrifft in seinem ersten U13er Jahr die Erwartungen voll.”
Bericht: Frank Rahl
Ergebnisse von Eberhard Schulte
September 4, 2010 von admin
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Offenbar kein Freund langer Worte (
), schickte uns Eberhard seine letzten Ergebnisse, die wir natürlich auch bekannt geben:
Bike Transalp (Masters) Platz 20 zusammen mit Ben Gilberger
21.08. Sauerland Marathon Grafschaft 59 km: 9. Ges. / 4. SenI
29.08. extasy Marathon Vosswinkel 63 km: 6. Ges. / 4. SenI
Platz 3 für Alfred Koffler beim Sigma Sport Bike Marathon Neustadt a.d.W.
September 1, 2010 von admin
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Auf der sehr abwechslungsreichen, anspruchsvollen Strecke mit heftigen technischen Passagen in Neustadt belegte Alfred Koffler den hervorragenden 3. Platz in der Masters-Wertung und damit auch den 23. Gesamtplatz auf der 31 km langen Strecke mit 700 Höhenmeter.
So beschreibt Alfred das Rennen:
Habe im Vorfeld schon gehört,dass der Kurs sehr anspruchsvoll ist,kann das letztendlich voll bestätigen. Für mich persönlich (war zum ersten mal in Neustadt am Start), die technisch anspruchsvollste Strecke, die ich bis jetzt bei einem Rennen gefahren bin; aber auch eine der Schönsten. Zum Glück hatte es recht schnell vom Regen in der Nacht davor abgetrocknet, bei Nässe hätte ich so manchen Downhill nicht fahren wollen. Da ich noch am selben Abend mit meiner Freundin in Urlaub fahren wollte, bin ich die technischen Passagen recht vorsichtig angegangen. Wenn ich durch Sturz u. evtl. daraus resultierender Verletzung den Urlaub versemmelt hätte, wäre ich jetzt wohl ein Kopf kürzer!
Konditionell hatte ich mich ziemlich gut gefühlt,hatte bis zum Ende des Rennens recht gute Beine.
Leider ist jetzt nach drei Wochen USA(deswegen der späte Bericht), ohne Bike,dafür mit viel Burger&Budweiser, die Form ziemlich im Eimer!Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl ich bei den technischen Passagen sehr vorsichtig war, trotzdem auf’s Podest der Altersklasse gefahren.
SKS Sauerland Marathon 2010 – der Tag danach
August 26, 2010 von admin
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Der nächste Marathon steht schon vor der Tür, am 29. August geht es beim nächsten Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy weiter. Da blieb nicht viel Zeit, die Poison Mescalin Race-Bikes wieder einsatzbereit zu machen. Denn so manche Pfütze im Grafschafter Wald und so mancher staubiger Feldweg hatten ihre Spuren an den Rädern hinterlassen.
Startnummern ab – der SKS Sauerlandmarathon 2010 ist damit Geschichte.
Und dann Wasser…
…viel Wasser. Heute mal nicht aus dem Kärcher sondern aus der Massagedüse für Fahrradrahmen, dem Gartenschlauch.
Auch den Bremsscheiben wird Aufmerksamkeit gewidmet.
Mit Michelin wäre das nicht passiert. Tobias begutachtet das Loch im Mantel, welches Teamkollege Matthias stoppte.
Das zugehörige Gegenstück im Schlauch. Wie hieß es gleich… Pannenschutz und Haltbarkeit begrenzt?!
Die Spasskiller. Links Matthias’ Reifen, rechts Tobias’ mit dem nur kleinen, aber für die Dichtmilch doch zu großem Riss im Mantel.
Wie neu: Sättel poliert, alle Kinematiken geschmiert und auf Hochglanz poliert kann der nächste Wettkampf kommen.
Viel Pech und trotzdem gute Ergebnisse beim SKS Sauerland Marathons in Grafschaft für das MTBvD A-Team
August 25, 2010 von admin
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Nach einer guten Trainingswoche, einer optimalen Vorbereitung des Materials, leckeren Nudeln mit Pilzen am Vorabend und mit einem hervorragend funktionierenden Zeitplan standen Lukas, Tobias und Matthias aus dem MTBvD A-Team am Samstag am Start des SKS Sauerland Marathons in Grafschaft.
Lukas konnte aus einem der ersten Startblöcke ohne große Hindernisse direkt ins Renngeschehen auf der 59 Kilometer-Strecke eingreifen. Und obwohl erst Mitte der Woche gemeldet, bekamen auch Tobias und Matthias noch einen Startplatz in einem der mittleren Blöcke zugeordnet. Trotzdem mussten sich beide nach dem Start erst mal durch die Fahrermenge vor ihnen arbeiten. Das Streckenprofil sah zwar nahezu durchgehend breite Waldwege vor, aber für die ersten schnellen Abfahrten wollten die beiden unbedingt aus dem anfänglichen Gedränge heraus. Also wurde direkt Vollgas gefahren und schon vor der ersten Abfahrt waren beide durch das unbeschreiblich dichte Gedränge von Fahrern, in dem einem zu jedem Nachbar nur einige Zentimeter Platz blieben, bis auf wenige Meter an Lukas herangefahren.
Dann ging es in die erste Abfahrt, die den Rennverlauf für Matthias und Tobias grundlegend verändern sollten. Ein Stein schlitze Matthias’ Hinterreifen auf knapp zwei Zentimetern auf, so dass die Luft schlagartig das Weite suchte. “Ich hörte nur einen Knall, als ob ich über einen Luftballon gefahren wäre und dann musste ich auch schon zusehen, dass ich mit dem Rad von der Strecke runter komme”. Reifen runter, Schlauch raus, neuen Schlauch rein, Reifen wieder drauf, zwei CO2 Patronen reinjagen, hieß es dann unter erschwerten Bedingungen im Brennesselgestrüpp, denn ein paar Zentimeter weiter stürzte sich das restliche Fahrerfeld mit 40 km/h ins Tal. “Eine Reifenpanne auf dem Mittelstreifen der A3 im Berufsverkehr wird recht ähnlich sein”, so Matthias’ Resumée.
Nur einige hundert Meter später hatte es in der Zwischenzeit Tobias erwischt. Auch seinem tubeless-montierten Hinterrad wurde wohl ein Stein zum Verhängnis, der ein so großes Loch verursachte, dass auch die Dichtmilch nicht mehr dichtete: “Ein lauter Knall und dann spritzte das weiße Zeug schon durch die Gegend.”, so Tobias. “Ich habe dann nur noch versucht, heil von der Strecke runterzukommen ohne überfahren zu werden”. Zwar hatte auch Tobias Ersatzschlauch und Kartuschenpumpe parat, bekam das fest – zu fest – montierte Tubelessventil aber nicht aus der Felge. Matthias, der kurz nach seinem eigenen Defekt vorbeikam, versuchte zwar zu helfen, konnte aber ohne Werkzeug auch nichts ausrichten und setzte seine Aufholjagd nach wenigen Minuten fort.
Andere würden aufgeben, Tobias nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er einen Zuschauer gefunden, der ihn mit seinem Motorroller zu einem Bauernhof brachte. Auf das Klingeln an der Tür öffnete zwar niemand, aber der Rollerfahrer und gleichzeitig Freund des Bauers, wusste in welcher Scheune die Werkbank war. “Der meinte nur er, er regelt das schon und ich solle mal schauen, ob ich da finde, was ich suche. Rein in die Scheune, Zange gegriffen und nach ein paar Minuten war das Ventil draußen und der Schlauch drin.”, berichtet Tobias begeistert. Nachdem er zurück zur Strecke gebracht worden war, wartete zwar schon der Schlusswagen aber jetzt gab der 16-Jährige nur umso mehr Vollgas und nahm die Verfolgung von ganz, ganz hinten auf. Zuvor musste Tobias aber noch vier Kilometer laufend bis zur nächsten Luftpumpe zurücklegen – beim Aufpumpen war in der Hektik wohl trotz zweier Kartuschen zu viel danebengegangen.
Umso höher ist die anschließende Leistung zu bewerten. Das Ziel erreichte Tobias auf Platz 223 von 317 Fahrern der mittleren Strecke und hatte damit auf seiner Aufholjagd durch das Feld nicht weniger als 94 Fahrer wieder eingeholt.
“Wenn ich in den Ferien morgens schon um 4:45 Uhr aufstehe, dann will ich auch ein paar Punkte für die Trophy-Wertung und kein DNF (Did not finish) mit nach Hause nehmen”, so Tobias, der so erst nach rund 1:30h den Startloop hinter sich gebracht hatte, im Ziel. “Wahrscheinlich hätten wir beide an dieser Stelle weniger aggressiv fahren sollen, hier liegt schon eine Menge abseits der Idealspur im Weg rum”, ergänzt Matthias.
(Anmerkung: Auch Ralf Haupt zerlegte es den Reifen)
Das restliche Renngeschehen war fast schon unspektakulär. Sowohl Tobias als Matthias fuhren Vollgas, um wenigsten noch ein paar Minuten Zeit gutzumachen. Matthias bekam aber schon bald die Konsequenzen dieses Kraftaktes zu spüren. Jetzt in einem deutlich zu langsamen Fahrerfeld unterwegs, musste er sich ständig den Weg freirufen und kam mit seiner Einteilung von Gels und Trinkflaschen durcheinander. “Am vorletzten Berg war dann einfach Ende, da wollte ich nur noch ankommen. Der Rücken schmerzte und auf den Abfahrten zitterten die Beine. Hinsetzten ging wegen der vielen Schläge aber auch nicht – dann wäre ich abgeflogen oder hätte einen weiteren Reifendefekt, der Mantel war ja immer noch kaputt, riskiert”, berichtet Matthias. “Irgendwo – ich hatte gerade einen Riegel im Mund und konnte noch nicht mal eine Warnung rufen – hat dann noch bei rund 50 km/h einer vor mir von der rechten Waldwegspur plötzlich auf die linke gewechselt.” Eine Vollbremsung konnte gerade noch einen Zusammenstoß verhindern aber die Konzentration war danach endgültig verloren.
Für Lukas lief es deutlich besser und schneller – er wurde von Defekten verschont, versäumte es aber, seine Trinkflaschen aufzufüllen. Bei den hohen Temperaturen und der brennenden Sonne reichten die knapp 1,5 Liter nicht für drei Stunden Renntempo. “Die letzten Meter waren eine einzige Qual, mir wurde schon Schwarz vor Augen. Die Beine brannten, wollten schon lange nicht mehr, aber ich wollte noch ins Ziel”, so Lukas total erschöpft nach seiner Ankunft.
Dort war er auf nach 3:01:52 Stunden auf dem 7. Platz bei den Junioren klassiert worden. Matthias erreichte nach 3:18:27 Stunden und auf Rang 33 in der Herrenklasse den Zielbogen, Tobias wurde trotz aller Hindernisse nach 3:37:21 Stunden auf Platz 8. Platz der Junioren gezählt.
Aus sportlicher Sicht zwar größtenteils ein Wochenende zum abhaken, doch das MTBvD A-Team blickt schon wieder in die Zukunft. Tobias optimistisch: “Aus Fehlern lernt man. Wenn wir auch in Zukunft keine Reifendefekte verhindern können, so passieren uns die anderen Fehlentscheidungen bestimmt kein zweites Mal”.
Für das MTBvD Racing A-Team geht es auch direkt weiter. Tobias und Matthias starten am kommenden Sonntag, 29. August, beim 2. Wildwald-Vosswinkel Marathon in Wickede.
Der Tag in Bildern
Schon beim Warmfahren war es warm. Mittags notierten die Offiziellen dann 29 Grad.
Tobias bei der Zieldurchfahrt. Mehr als 60km, 1550 Höhenmeter und ein schwieriger technischer Defekt lagen zu diesem Zeitpunkt hinter ihm.
Brauchte weder Pumpe noch Schlauch: Lukas Löttert wurde von Pannen verschont.
Tobias, Lukas und Matthias nach dem Rennen. Die Ergebnislisten wurden erst mit langer Verzögerung ausgedruckt und waren auch am Abend noch nicht im Internet abzurufen.
Egal. REKOM ist eh der beste Trainingsbereich.
Platz 1 für Ralf Haupt trotz Hindernisse beim Sauerland Marathon
August 24, 2010 von admin
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Trotz massiver Probleme mit Körper und Material konnte Ralf Haupt beim Grafschafter Sauerland Marathon erneut den 1. Platz der Handicap-Wertung für sich verbuchen.
Sein Fazit zum Rennen: “Diesen Tag möchte ich schnell vergessen und nie wieder erleben.”
Was war denn passiert das Ralf so denkt?
Hier sein Rennbericht:
“Bis Kilometer 10 alles super bei mir, dann habe ich ein Schlagloch übersehen was in einem Platten resultierte. Alle die ich vorher überholen konnte fuhren wieder an mir vorbei.
Also wieder aufholen und bei Kilometer 14 fuhr ich gerade an Markus heran als ich schon wieder einen Platten hatte. Ich hatte beim erstem Platten den Mantel zwar nach Gegenständen abgetastet aber das Finger große Loch im Mantel übersehen durch den der Schlauch raus kam. Zum Glück war Markus da der mir noch einen Schlauch gab. Mit meinem altem Schlauch habe ich das Loch unterfüttert,und gehofft das es hält.
Bei Kilometer 30 auf einmal ein wahnsinniger Krampf im Oberschenkel. Ich musste aus dem Sattel und ein Paar Meter schieben, wobei ich solche Schmerzen hatte, dass ich schon aufgeben wollte. So etwas hatte ich noch nie.
Dann ging es wieder,und ich fuhr mit Halbgas Richtung Ziel. Oberschenkel und Reifen habe gehalten.
Unter diesen Voraussetzungen hätte ich nie mit Platz 1 gerechnet, deshalb bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.”
Wir gratulieren Ralf zu dieser Leistung
Platz 3 und 4 für Julian und Pepe, Gastspiel von Julian im MTB Hessencup
August 17, 2010 von Redaktion
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Julians Ausflug zum Hessencup:
Schon bei der 3. Etappenfahrt im hessichen Weilburg hatten sich Julian und der Wiesbadener Björn Traenckner zum 4. Lauf des Hessencup verabredet. Es musste doch getestet werden ob man beim MTB ähnlich eng beieinander liegt..
Eingefordert wurde der Besuch auch vom hessichen Seriensieger Jonas Rutsch, mit dem sich Julian vor 14 Tagen ein packendes Duell beim Bad Homburger Kurparkrennen geliefert hatte. Zudem hatte der Kommentator bei der Siegerehrung noch bemerkt, alles bis auf Julian führen MTB….
So trafen sich die 3 um 10.30h in Rodheim-Bieber und gingen flugs auf die erste gemeinsame Streckenbesichtigung. Es musste ja getestet werden, ob die Konkurrenz gute Beine hatte….
Das Wetter spielte zunächst mit und die Organisatoren des AMC Rodheim-Bieber hatten super Arbeit abgeliefert und eine schöne XC-Strecke schon für die U13er abgesteckt. Einem kraftzehren Anstieg folgten Trails mit Wurzelpassagen und ein winkliger Parcour am Sportplatzgelände.
Nachdem sich alle für Rollerreifen mit wenig Profil entschieden hatten, fings kurz vorm Start
zu regnen an….
Egal, Teamkollege Pepe war mittlerweile eingetroffen und startete zusammen mit Jonas Rutsch und Björn Traenckner aus der 1. Startreihe, während Julian als Besucher und bisher nicht gelisteter Cup-Teilnehmer ganz hinten stand.
Alles was geht musste Julian daher schon beim Start geben, fand auf der Startgeraden schnell
ein paar Löcher und lief nach Runde 1 bereits als 5. mit Pepe in Sicht in den Start-Ziel-Bereich ein. Vorn hatten sich aber schon mit über 10. Sek. Vorsprung
Jonas Rutsch und Björn Traenckner abgesetzt. Im Anstieg der 2. Runde ging Julian dann an Pepe vorbei, der zunächst nicht nachsetzen konnte. Auch Lauritz Richter wurde in dieser Runde überholt, so dass Julian nach Runde 2 an Platz 3 lag. Während sich vorn dann Jonas Rutsch auf und davon machte und Björn Tranckner keine Chance gab, lagen unsere MTBvD-Fahrer mit 10 Sekunden Abstand auf den Rängen 3 + 4. So wollte aber zumindest Pepe das Resultat nicht stehenlassen. Während Julians Durchmarsch zu Rennbeginn natürlich Körner gekostet hatte, fuhr Pepe in einem Kraftakt in der letzten Runde das Loch von 10 Sekunden noch einmal zu und lag Eingangs des Zielbereichs direkt hinter Julian.
In der letzten Kehre im Wiesenanstieg fuhr Julian die gewohnte Außenlinie, Pepe riskierte alles und versuchte auf der Kampflinie innen durchzustechen.
Dies kostete trotz des kürzeren Weges aber doch Tempo, so dass Julian eine Radlänge vor Pepe auf die letzten 20 Meter ging und Platz 3 sicherte.
Eine super Energieleistung von Pepe und eine coole Nummer von Julian, mal eben von der letzten Reihe aufs Podium zu fahren.
Gegen die beiden jahrgangsälteren und hoch aufgeschossenen Konkurrenten aus Erbach und Wiesbaden hatten die beiden Teamfahrer aber heute keine Siegchance.
Rennbericht von Dietmar Rottman







